Gustav Mahler: 8. Symphonie

  • „Symphonie der Tausend“
  • in 2 Sätzen (1906)
  • in Es-Dur
  • für Soli, Knabenchor, 2 gemischte Chöre und Orchester
  • 6 5 6 5 - 8 4 4 1 - Pk(2), Schl(3), Hf(4), Cel, Klav, Harm, Org, Mand(2), Str - FernOrch: Trp(4), Pos(3)
  • Dauer: 90’
  • Solisten:
    3 Soprane
    Alt
    Tenor
    Bariton
    Bass
  • Instrumentierungsdetails:
    kleine Flöte (mindestens zweifach besetzt
    1. Picc auch 5. Flöte)
    1. Flöte
    2. Flöte
    3. Flöte
    4. Flöte
    1. Oboe
    2. Oboe
    3. Oboe
    4. Oboe
    Englischhorn
    kleine Klarinette in Es (mindestens zweifach besetzt)
    1. Klarinette in B
    2. Klarinette in B
    3. Klarinette in B
    Bassklarinette in B
    1. Fagott
    2. Fagott
    3. Fagott
    4. Fagott
    Kontrafagott
    1. Horn in F
    2. Horn in F
    3. Horn in F
    4. Horn in F
    5. Horn in F
    6. Horn in F
    7. Horn in F
    8. Horn in F
    1. Trompete
    2. Trompete
    3. Trompete
    4. Trompete
    1. Posaune
    2. Posaune
    3. Posaune
    4. Posaune
    Basstuba
    Pauken (2)
    Schlagzeug (3): Glockenspiel, Triangel, Becken, Tam-Tam, tiefe Glocken, große Trommel
    2 Harfen (mehrfach besetzt)
    Celesta
    Klavier
    Harmonium
    Orgel
    Mandoline (mehrfach besetzt)
    Violine I
    Violine II
    Viola
    Violoncello
    Kontrabass (mit Kontra C-Saite)
    Isoliert postiert: 1. Trompete in F
    2. Trompete in F
    3. Trompete in F
    4. Trompete in F
    1. Posaune
    2. Posaune
    3. Posaune
    (bei starker Chor- und Streicherbesetzung empfiehlt sich eine Verdoppelung der ersten Holzbläser)
  • Chor: SATB (2x) Knabenchor (SA)
  • Rollen: 1. Sopran (Magna Peccatrix), 2. Sopran (Una poenitentium), Sopran (Mater gloriosa), 1. Alt (Mulier Samaritana), 2. Alt (Maria Aegyptiaca), Tenor (Doctor Marianus), Bariton (Pater ecstaticus), Bass (Pater profundus)
  • Komponist: Gustav Mahler
  • Klavierauszug: Josef Venantius von Wöss
  • Thematische Analyse: Richard Specht
  • Herausgeber: Karl Heinz Füssl
  • Textdichter: Johann Wolfgang von GoetheMaurus Hrabanus
  • Inhaltsverzeichnis:
    1. Teil - Hymnus: Veni, creator spiritus
    2. Teil - Schlussszene aus „Faust“
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Gedruckte Kaufausgabe

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 8 für Soli, Knabenchor, 2 gemischte Chöre (SATB) und Orchester | UE2660

"Symphonie der Tausend"

  • Ausgabeart: Klavierauszug
  • Sprachen: Deutsch | Lateinisch
  • Ausgabeinfo: Nach dem Text der Kritischen Gesamtausgabe, herausgegeben von der Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft, Wien.
  • Format: 23.2 × 30.5 cm
  • ISBN: 978-3-7024-3209-6
  • ISMN: 979-0-008-01702-5
€69.95
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Beschreibung

Die "Symphonie Nr. 8" ist ein Ausnahmewerk. Dies gilt zunächst, rein äußerlich, für ihre Besetzung, die mit dem Aufgebot von drei Chören und acht Solisten sowie einem Orchester von weit über einhundert Instrumentalisten wenige Entsprechungen in der Musikgeschichte kennt. Aus dieser Besetzung ergibt sich, als zweite Besonderheit, der durchweg instrumental-vokale Mischcharakter des Stücks: der prototypische Fall einer "Vokalsymphonie", die - so Mahler - "von Anfang bis zu Ende durchgesungen wird". Die dazu nötigen Textvorlagen beeinflussen wiederum den Aufbau in der Weise, dass die in der Symphonik vorherrschende Viersätzigkeit durch zwei kompositorisch stark divergierende "Teile" ersetzt wird. Und wie um die äußere Divergenz zu betonen, umfassen die Textvorlagen der beiden Teile mit dem Hymnus "Veni creator spiritus" und der Schlussszene aus Goethes Faust zwei Dichtungen, die nicht nur in unterschiedlichen Sprachen verfasst, sondern in ihrer Entstehung auch noch durch über tausend Jahre voneinander getrennt sind.

Ein Werk der Extreme also - und ein Werk der Gegensätze. Doch scheint es, als hätten gerade diese Besonderheiten der Symphonie eine herausragende Stellung beschert und zu Mahlers Einschätzung beigetragen, dass mit der Symphonie Nr. 8 "das Größte" gelungen sei, "was ich gemacht [habe]". In sinniger Koinzidenz billigte er der Symphonie damit den gleichen Rang zu, wie ihn Goethe der Faust-Dichtung als seinem erklärten "Hauptgeschäft" zugestand. An der Überzeugung, dass die Symphonie Nr. 8 sein eigenes Opus summum sei, hielt Mahler unbeirrt fest, auch über die Entstehung des Spätwerks hinaus. (Christian Wildhagen)

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Inhaltsverzeichnis

  • 1. Teil - Hymnus: Veni, creator spiritus
  • 2. Teil - Schlussszene aus „Faust“

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