19.04.10

Drei Uraufführungen in Witten

Die Wittener Tage für neue Kammermusik stehen ganz im Zeichen Friedrich Cerhas: Zu Bruchstück, geträumt (Klangforum Wien, c. Stefan Asbury, Uraufführung am 23. Apr.) schreibt Cerha: „Es ist wie im Traum: man versucht, sich weiterzubewegen; vermag es aber nicht. Die Musik tastet sich wie blind voran. Das Stück ist ein einziges hohes Lob der Langsamkeit."

Neun Bagatellen für Streichtrio (Zebra-Tiro (Ernst Kovacic, vln, Steve Dann, vla, Anssi Karttunen,vlc),

Uraufführung: 24. Apr.) geht auf eine Anregung des Geigers Ernst Kovacic zurück. Auch hier fröhnt Cerha seiner Lust an der „griffigen Gestaltung des unmittelbaren, spontanen Einfalls" - wie schon in den Orchesterstücken Momente und Instants. In Witten ebenso am Programm: Netzwerk-Fantasie (Solist: Marino Formenti, 24. Apr.) und ein Ausschnitt aus Eine Art Chansons (Klangforum Wien, 25. Apr.).

Am 14. Apr. spielt das Remix Ensemble Les Adieux erstmals in Porto/P.

In Witten kommt es auch zur Uraufführung von Georg Friedrich Haas neuem Ensemblewerk AUS.WEG durch das Ensemble Recherche (24. April).

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