20.11.17

in vain in Buenos Aires und Warschau

Reading time: 2 min. Georg Friedrich Haas


man konnte nicht glauben, dass diese wie aus einer anderen Welt kommenden Klänge von akustischen und nicht elektronischen Instrumenten erzeugt wurden … Ein Meisterwerk.

- (Vivien Schweitzer, The New York Times)

 

Anfang des Jahres hat das Italienische Musikmagazin „Classic Voice” Georg Friedrich Haas’ in vain zur „schönsten Komposition des neuen Jahrtausends” gekürt – zu diesem Ergebnis kamen 130 Experten für zeitgenössische Musik aus Europa. 2013 bezeichnete Sir Simon Rattle das Stück als „eines der ersten großen Meisterwerke des 21. Jahrtausends.”

in vain ist eine Klangdichtung, eine Klangfantasie. Die von den 24 Instrumenten produzierten Töne faszinieren den Hörer mit ihrer Einzigartigkeit. Haas lehnt die Kategorisierung/Einstufung als „mikrotonaler Komponist” zu Recht ab – er ist ein Komponist, der über ein außergewöhnlich sensibles Gehör verfügt und so zieht er in sein Schaffen auch Töne ein, die zwischen den herkömmlichen Tonhöhen liegen. in vain ist Musik unserer Zeit, sie ist im ursprünglichen Sinn des Wortes „avant-garde”, aber wie bei Haas häufig, schimmert die Musiktradition auch hier immer wieder durch.

 

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Am 21. November dirigiert Andrzej Bauer das Chain Ensemble bei der polnischen Erstaufführung am Teatr Nowy in Warschau. Am Folgetag erlebt das Werk seine argentinische Erstaufführung am Teatro Colón in Buenos Aires. Erik Oña dirigiert das Kammerensemble Neue Musik Berlin.

Wir haben ein Hörbeispiel von in vain für Sie vorbereitet:

 

 

Sylvain Cambrling dirigiert das Klangforum Wien. Die Aufnahme ist 2003 bei Kairos erschienen: Booklet herunterladen.

 

Lesen Sie die vollständige Studienpartitur:

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