11.01.12

Mahagonny: Neuinszenierungen in Tel Aviv und Wien

Reading time: 1 min. Neuinszenierung Kurt Weill

Wie kaum ein anderes Werk thematisiert Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny die wirtschaftlichen Krisen und die menschliche Schlechtigkeit. Alles wird dem Geld untergeordnet, jeder ist käuflich, auch die Gerichte. Mit der für Brecht und Weill typischen, ironischen Sicht der Welt entstand eine Oper, die letztlich die Distanz und Abstraktion schafft, die die Voraussetzung für eine Reflektion über die Kernaussagen sind.

Obwohl das Werk zu den wichtigsten Opern des 20. Jahrhunderts zählt, steht es erstaunlicherweise an der Wiener Staatsoper zum ersten Mal am Spielplan (Premiere: 24. Jänner). Zuvor ist die Oper ebenfalls in einer Neuinszenierung (Regie: Omri Nitzan) in Tel Aviv zu sehen (Premiere: 12. Jänner).

Kurt Weill: Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny
Israel Symphony Orchestra [&] Chorus, Dir. David Stern
Tara Venditti, Leokadja Begbick; Alan Woodrow, Fatty;
Julien Tovey, Dreieinigkeitsmoses; Noemi Nadelmann,
Jenny Hill; John Uhlenhopp, Jimmy Mahoney
Regie: Omri Nitzan, Bühne: Michael Kremenko
12. bis 29.01.2012 Tel Aviv, Israeli Opera

Wiener Staatsopernorchester, Dir. Ingo Metzmacher
Elisabeth Kulman, Leokadja Begbick; Tomasz Konieczny,
Dreieinigkeitsmoses; Angelika Kirchschlager, Jenny Hill;
Christopher Ventris, Jim Mahoney
Regie: Jérôme Deschamps, Bühne: Olivia Fersioni
24.01. bis 05.02.2012 Wien, Staatsoper

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