09.01.18

Rihms Gehege in Brüssel

Reading time: 1 min. Wolfgang Rihm


In seinem Monodram Das Gehege portraitiert Wolfgang Rihm mit größter Sympathie eine an die eigenen Träume verlorene Frau. Das Werk nimmt Bezug auf eine Szene in Botho Strauß’ Theaterstück Schlusschor: Eine Frau entkleidet sich für einen stummen Adler, weil sie ihn im Gehege bemitleidet. Dann befreit sie ihn, beschimpft ihn, bringt ihn um.

Rihm hat dafür eine fein gesponnene, von Sehnsucht unterfütterte Atmosphäre geschaffen, scheut aber auch nicht den vehementen Zugriff. Andrea Breths Inszenierung dieser „Nachtszene für Sopran und Orchester“ läuft ab 16. Jänner am Brüsseler Opernhaus La Monnaie / De Munt. Ángeles Blancas Gulín singt, Franck Ollu dirigiert die belgische Erstaufführung.

 

Lesen Sie die Partitur:

gehege-210
Das Gehege

 

 

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