22.07.10

Uraufführung von Wolfgang Rihms Opernfantasie Dionysos

Dass die Salzburger Festspiele mit der Uraufführung einer Oper eröffnet werden, hat es lange nicht mehr gegeben. Ausgehend von Friedrich Nietzsches spätem Gedicht-Zyklus Dionysos-Dithyramben hat Wolfgang Rihm Dionysos konzipiert und komponiert. Wie der Gott des Rausches sich in den Texten des Philosophen niederschlägt, ist nur ein Aspekt des Werkes. Am 27. Juli hebt Ingo Metzmacher die Oper aus der Taufe (weitere Vorstellungen: 30. Juli, 5. und 8. Aug., Regie: Pierre Audi, Bühne: Jonathan Meese).

Ergänzt wird die Uraufführung durch den „Kontinent Rihm“, in dem Konzertchef Markus Hinterhäuser von 29. Juli bis 22. Aug. insgesamt 15 Werke Rihms programmiert hat. Bereits jetzt auf großes Interesse stößt die Wiedergabe des Poème dansé Tutuguri in der Felsenreitschule am 29. Juli.

Weitere Höhepunkte: Quid est Deus (2. Aug., c. Sylvain Cambreling), ET LUX (7. Aug., The Hilliard Ensemble, Arditti Quartet), Gesungene Zeit (8. und 10. Aug., c. Riccardo Chailly, Anne-Sophie Mutter, vln), Séraphin-Sphäre (9. Aug., Klangforum Wien), Jagden und Formen (10. und 11. Aug., in der Choreographie von Sasha Waltz mit dem Ensemble Modern), Musik für 3 Streicher (13. Aug., ensemble recherche) und Ernster Gesang (21. und 22. Aug., c. Christoph Eschenbach).

Die Veranstaltungsreihe „Exegese Rihm“ bietet dazu viel Information und Diskussion.

Als exklusiven Service können Sie hier den Klavierauszug von "Dionysos" ansehen:

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