22.04.14

Werke für Violine und Cembalo

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Carl Philipp Emanuel Bachs Werke für Violine und obligates Cembalo durchziehen sein ganzes kompositorisches Schaffen. Die frühesten Werke, wie die noch unter BWV 1036 geführte d-Moll-Sonate, stammen aus den Lehrjahren beim Vater, zeigen aber bereits einen auffallend eigenen Gestaltungswillen. Das späteste Werk, die Fantasie "C. P. E. Bachs Empfindungen" in fis-Moll von 1787 ist gekennzeichnet vom hoch expressiven Spätstil des Komponisten.

Die Neuausgabe der Wiener Urtext Edition umfasst C. P. E. Bachs komplettes Schaffen für obligates Cembalo (Klavier) und Violine, verteilt auf zwei Bände.

Band 1 enthält neben den Sonaten Wq 71-74 und BWV 1036 auch die großenteils in C. P. E. Bachs Autographen erhaltenen Bearbeitungen der Trios Wq 143-145 für Violine und Cembalo sowie eine bislang nicht beachtete Frühfassung von Wq 71, die mit BWV 1036 einen der seltenen Einblicke in das frühe Schaffen des Komponisten gewährt.

 

Band 2 enthält die vier großen Sonaten von 1763, die schon Johannes Brahms begeisterten. Brahms hatte sie nicht nur - zusammen mit Joseph Hellmesberger - im Konzert gespielt, sondern 1864 auch zwei dieser Sonaten herausgegeben. Band 2 schließt mit den beiden Spätwerken Arioso und Fantasie von 1781 bzw. 1787. Mit diesen Werken schlägt C. P. E. Bach eine Brücke von den spätbarocken Sonaten seines Vaters hin zur "Klaviersonate mit begleitender Violine" der Frühklassik.

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