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Egon Wellesz: 5 Tanzstücke

  • für Klavier
  • Instrumentierungsdetails:
    Klavier
  • Komponist: Egon Wellesz

Werkeinführung

Egon Wellesz komponierte die 5 Tanzstücke für Klavier innerhalb der ersten Dezemberhälfte des Jahres 1927.

Das erste Stück trägt die Satzbezeichnung langsam, kraftvoll und ist geprägt von ausdrucksstarken Unisono-Passagen.

Die Pastorale, die durch Wiederholung melodischer Phrasen – im vorangegangen Stück strikt vermieden – gegliedert wird, bildet auch einen rhythmischen Kontrast durch ihre durchgehende, ruhig wirkende Achtelbewegung.

Darauf folgt ein sehr kurzes allegretto grazioso, das durch Sequenzen und einige Umkehrungen in der Stimmführung gekennzeichnet ist.

Durchgehend im 3/4-Takt steht das vierte Stück, lebhaft. Einzelne melodische Teile werden notengetreu und variiert wiederholt, auch hier finden sich prägnante Sequenzen.

Der fünfte und letzte Teil – übrigens als erstes Stück dieses Opus 42 geschrieben – wird durch große, musikalische Unterschiede, zum Teil mit abrupten Wechseln charakterisiert: von getragen im geraden und ungeraden Takt über ein längeres, dynamisch erst langsam dem Höhepunkt zustrebendes allegro energico im 3/4-Takt, gefolgt von einer lebhaften Fortissimo-Passage, noch gesteigert zu mächtig, spannt sich der Bogen bis zum abschließenden langsam im piano mit einem Fortissimo-Schlussakkord.

(Sabine Franz)

Hörbeispiele

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