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Egon Wellesz: Geistliches Lied

  • aus den "Gebeten der Demut" (1918)
  • für Gesang, Violine, Viola und Klavier
  • Solisten:
    Mezzosopran oder Bariton
  • Komponist: Egon Wellesz
  • Textdichter: Francis Jammes
  • Übersetzer: Ernst Stadler

Abdruckgenehmigung (digital/analog)

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Werkeinführung

Der Dichter ist in der Seele Wald allein.

Sein Herz ist matt vom langen Weg und schwer vom Harme.

Er wartet, ach vergebens! unter der Lianen Spiegelschein

und blauen Balsamblumen auf den guten Samariter, der sich sein erbarme.

Er fleht zu Gott. Der schweigt. Da hält sein Jammer sich nicht mehr.

Schmerz lastet auf ihm wie Gewitterschlag so schwer:

Gib Antwort Herr, was hat dein Wille über mich erkannt?

Aus deiner Freude selbst bin ich verbannt.

Wie ausgedörrt leb' ich in meinem großen Leid.

O kehre wieder! gib mir doch die Munterkeit.

Des Vogels, der sich singend dort im Herzen dieses Sandbeerbaumes regt.

Was soll dein Zürnen mir, daß es mich so in Stücke schlägt?

'Ich pflüge deine Seele. Sei geduldig, Kind!

Du leidest, weil mein Herz mit dir gerecht zu sein mich haßt.

Laß mich in deiner Seele wohnen, immer, dann noch, wenn der Wind

Die letzten Rosen von den Sträuchern reißt.

Geh nicht von mir. O sieh, ich brauch' die Tränen, die in deinen Augen stehn.

Ich brauch einen Vogel, mir zu singen unterm Kreuzespfahl.

Rotkehlchen meiner Seele willst du von mir gehen?’

Mein Gott, auf deiner Stirne, die den Kranz von Domen trägt,

Will ich dir singen durch dein langes Todesgraun.

Doch wenn die Schreckenskrone dann in Blüten schlägt,

Verstatte du, mein Gott, dort sein Nest zu bauen.

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