Frank Martin: Golgotha

  • Oratorium in 2 Teilen (1945/1948)
  • für 5 Vokalsolisten, gemischten Chor, Orgel und Orchester
  • 2 2 2 2 - 4 2 3 0 - Pk, Schl(2), Klav, Org, Str
  • Dauer: 90’
  • Solisten:
    Sopran, Alt, Tenor, Bariton, Bass
  • Instrumentierungsdetails:
    1. Flöte
    2. Flöte (+Picc)
    1. Oboe (+Ob.d'a)
    2. Oboe (+Eh)
    1. Klarinette in B
    2. Klarinette in B (+Kl(Es))
    1. Fagott
    2. Fagott
    1. Horn in F
    2. Horn in F
    3. Horn in F
    4. Horn in F
    1. Trompete in C
    2. Trompete in C
    1. Posaune
    2. Posaune
    3. Posaune
    Pauken
    Schlagzeug(2)
    Klavier
    Orgel
    Violine I
    Violine II
    Viola
    Violoncello
    Kontrabass
  • Chor: SATB
  • Komponist: Frank Martin
  • Original-Sprache: Französisch
  • Übersetzer: Frank MartinRoland Philipp
  • Inhaltsverzeichnis:
    1. Teil - No. 1
    1. Teil - No. 2: Das Psalmfest
    1. Teil - No. 3: Der Disput im Tempel
    1. Teil - No. 4: Das heilige Abendmahl
    1. Teil - No. 5: Gethsemane
    2. Teil - No. 6
    2. Teil - No. 7: Jesus vor dem Hohen Rat
    2. Teil - No. 8: Jesus vor Pilatus
    2. Teil - No. 9: Kalvaria
    2. Teil - No. 10
  • Anmerkungen: "Die drei Kreuze" - Zeichnung von Rembrandt Studienpartitur erhältlich bei Musikproduktion Höflich: www.musikmph.de

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Werkeinführung

„Golgotha stellte für mich ein einzigartiges Ereignis in meinem Leben als Komponist dar. Der Entschluss zu dieser Komposition entsprang nicht einer bewussten Auswahl wie zum Beispiel der Entschluss, den Cornet von Rilke oder den Sturm von Shakespeare zu vertonen. Alles schien es mir zu verbieten; vor allem ein wahrer Kult, den ich von Kindheit an (und bis auf den heutigen Tag) der Matthäuspassion von J.S. Bach geweiht habe, aber vielleicht noch mehr die Tatsache, dass ich mich unwürdig fühlte, ganz und gar unwürdig, ein solches Thema zu behandeln. Nicht und niemand hatte mich je dazu herausgefordert. Dafür war etwas vonnöten, das ich wie ein Rufe empfand, und diesem Ruf habe ich mich zunächst mit allen Mitteln widersetzt. Doch der Ruf war stärker als mein Widerstand, und ich habe mich an die Arbeit gemacht, … (Frank Martin in einem Brief an Willy Fotsch, Februar 1970)

Ein wichtiger auslösender Faktor für die Komposition war die Radierung von Rembrandt Drei Kreuze.

Der große Erfolg der Uraufführung von Golgotha hat sich gehalten. Das Werk hat aus gutem Grund einen Platz im Standardrepertoire des 20. Jahrhunderts eingenommen.

Hörbeispiele

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Uraufführung

Ort:
Genève (CH)
Datum:
29.04.1949
Dirigent:
Samuel Baud-Bovy

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