Franz Schreker: Nachtstück

  • Zwischenspiel aus dem 3. Akt der Oper "Der ferne Klang" (1906-1907)
  • für Orchester
  • 4 3 3 3 - 4 3 3 1 - Pk, Schl(6), Hf(2), Cel, Str
  • Dauer: 14’
  • Instrumentierungsdetails:
    kleine Flöte
    1. Flöte
    2. Flöte
    3. Flöte
    1. Oboe
    2. Oboe
    3. Oboe (+Eh)
    1. Klarinette in A (+Kl(B))
    2. Klarinette in A (+Kl(B))
    Bassklarinette in B
    1. Fagott
    2. Fagott
    Kontrafagott
    1. Horn in F (+Hr(A)
    Hr(E))
    2. Horn in F (+Hr(A)
    Hr(E))
    3. Horn in F (+Hr(A)
    Hr(E))
    4. Horn in F (+Hr(A)
    Hr(E))
    1. Trompete in C (+Trp(E)
    Trp(A)
    Trp(F))
    2. Trompete in C (+Trp(E)
    Trp(A)
    Trp(F))
    3. Trompete in C (+Trp(E)
    Trp(A)
    Trp(F))
    1. Posaune
    2. Posaune
    3. Posaune
    Basstuba
    Pauken
    Schlagzeug(6)
    Celesta
    1. Harfe
    2. Harfe
    Violine I
    Violine II
    Viola
    Violoncello
    Kontrabass
  • Komponist: Franz Schreker

Werkeinführung

Wer den Geist der Schrekerschen Musik und seine einzigartige Klangkunst kennenlernen will, der findet im Nachtstück einen idealen Einstieg. Das Schlüsselwort könnte wohl „Sehnsucht“ heißen. Sehnsucht nach einem fernen Klang (Klang der Ferne?), der Franz Schreker in der gleichnamigen Oper vorschwebt. Er erklingt schon am Anfang – die Musik schildert einen traumähnlichen Zustand (die Celesta und zwei Harfen spielen dabei eine wichtige Rolle); es ertönt eine zarte Melodie, leidenschaftlich und mitunter verzweifelt. Laut Schrekers Aussage „Ein verfehltes Leben gleitet an dem Auge des Helden vorüber, und erst das Morgengrauen… bringt ihm Ruhe und Erlösung.“

Hörbeispiele

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Uraufführung

Ort:
Berlin (DE)
Datum:
17.09.1998
Orchester:
Berliner SO
Dirigent:
Michael Gielen

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