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Georges Lentz: Birrung

  • aus 'Mysterium' ("Caeli enarrant..." 7) (1997)
  • für 11 Streicher
  • Vl(6), Va(2), Vc(2), Kb(1)
  • Dauer: 9’
  • Instrumentierungsdetails:
    1. Violine
    2. Violine
    3. Violine
    4. Violine
    5. Violine
    6. Violine
    1. Viola
    2. Viola
    1. Violoncello
    2. Violoncello
    Kontrabass
  • Komponist: Georges Lentz
  • Widmung: der Stad Eechternach, hirer Abtei an hirem groussen Hellejen

Werkeinführung

Birrung (ein Wort, das in einer der Sprachen der australischen Ureinwohner ‚Sterne‘ bedeutet) ist, wie alle meine Werke, von meiner Faszination für die Astronomie einerseits, aber auch für die endlose Weite der australischen Landschaft sowie die Malerei der Aborigenes geprägt.

Musikalisch zeichnet sich das 1997 entstandene Werk durch eine durchwegs leise Dynamik aus. Spannung entsteht einzig durch die Gegenüberstellung von Klang und Stille, Tonalität und Mikrotonalität, homophonen Linien und komplexen polyphonen Strukturen, regelmäßigem Viertelnotenrhythmus und aleatorisch-graphischer Notation, gedehntem und geschrumpftem Zeitempfinden.

Eine mögliche Art und Weise, sich Birrung zu nähern, wäre vielleicht, sich ganz einfach einen leuchtenden Sternenhimmel inmitten der absoluten Abgeschiedenheit des australischen Landesinnern vorzustellen, mit seinen verschiedenen Konstellationen und Konzentrationen, mit Licht und Dunkelheit, mit seiner überwältigenden Stille…

Georges Lentz

Hörbeispiele

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Uraufführung

Ort:
Sydney (AU)
Datum:
27.10.1998
Orchester:
Ensemble Antarctica
Dirigent:
Matthew Coorey

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