COVID-19 Update

Trotz der durch das Corona-Virus verursachten Probleme stehen Ihnen unser Webshop und die Kontaktformulare unserer Website voll zur Verfügung. Sie können Ihre Anfragen auch gerne an customer-relations@universaledition.com richten. Wir bitten Sie um Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Anfragen wegen der bestehenden Beschränkungen länger dauern sollte. Ihr Team der Universal Edition

Johann (Sohn) Strauß: Wein, Weib und Gesang

(Bearbeiter: Alban Berg)

  • Walzer (1869)
  • für Salon-Ensemble
  • Dauer: 12’
  • Instrumentierungsdetails:
    Klav, Harm u. StrQuart
  • Komponist: Johann (Sohn) Strauß
  • Bearbeiter: Alban Berg

Werkeinführung

Drei Jahre lang, von November 1918 bis Dezember 1921, bestand der von Arnold Schönberg ins Leben gerufene Verein für musikalische Privataufführungen, mit dem Zweck, Künstlern und Kunstfreunden eine wirkliche und genaue Kenntnis moderner Musik zu verschaffen.

Heute ist es nicht anders: zeitgenössische Musik muss gründlich, mit großem Zeitaufwand, geprobt werden, damit neue Kompositionen den Anforderungen der Partituren entsprechend präsentiert werden können. Nur so hat es überhaupt einen Sinn, neue Musik kennen zu lernen. Mangels eines Orchesters mussten die Werke im Schönbergschen Verein in Bearbeitungen aufgeführt werden – so auch die Johann Strauß Walzer, die Schönberg und seine Schüler am 27. Mai 1921 in der Besetzung von Streichquartett, Klavier und Harmonium zur Aufführung brachten.

Alban Berg entschied sich für Wein, Weib und Gesang, op. 333, Webern bearbeitete den Schatzwalzer, op. 418. Die Meister der Zweiten Wiener Schule nahmen sich mit hörbarem Genuss der Musik eines großen Vorfahren an. Man wird in einen Heurigen versetzt, die Atmosphäre ist gelassen, ja, man ist mitten im franz-josephinischen Zeitalter. 1921, zur Zeit der Aufführung dieser Bearbeitungen ist die Monarchie seit drei Jahren verschwunden, ein Weltkrieg ist verloren, kein Wunder, dass der Musik ein Hauch Nostalgie verhaftet ist.

Hörbeispiele

Musterseiten

Zuletzt angesehene Werke

Keine zuvor angesehenen Werke