Anton Webern: Das Augenlicht

Anton Webern Das Augenlicht
Das Augenlicht

Anton Webern: Das Augenlicht

Opus:
op. 26
Kompositionsjahr:
1935
Instrumentierung:
für gemischten Chor und Orchester
Komponist:
Anton Webern
Textdichter:
Hildegard Jone
Original-Sprache:
Deutsch
Übersetzer:
Eric Smith (22.12.1955)
Klavierauszug:
Ludwig Zenk
Chor:
SATB
Instrumentierung:
1 1 1 0 - 1 1 1 0 - Schl(2), Hf, Cel, Asax, Mand, Vl(8), Va(4), Vc(4)
Instrumentierungsdetails:
Flöte
Oboe
Klarinette in B
Altsaxophon in Es
Horn in F
Trompete in C
Posaune
Schlagzeug (2)
Harfe
Celesta
Mandoline
Violine (8)
Viola (4)
Violoncello (4)
Dauer:
5’30”
Widmung:
Meiner Tochter Amalie Waller
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Hörbeispiele

Das Augenlicht
00:00

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Werkeinführung

Dieses 1935 entstandene Chorwerk wurde 1938 unter der Leitung von Hermann Scherchen vom BBC-Orchester in London uraufgeführt. Die Zusammensetzung des kleinen Orchesters ist typisch für den späten Webern: Die Bläserstimmen sind solistisch besetzt, anstelle des Fagotts ist ein Altsaxophon vorgeschrieben, im kleinen Streicherchor fehlen die Kontrabässe. Glockenspiel, Xylophon, Becken, Celesta, Harfe und Mandoline dienen zur Aufhellung des Klanges. Chor und Orchester werden ganz unterschiedlich verwendet: Die vier Chorstimmen sind entweder in durchsichtigem kontrapunktischen Satz geführt oder vereinigen sich zu homophonen Akkordfolgen, an denen meist mehrere Reihenabläufe in den einzelnen Stimmen beteiligt sind. Das sparsam eingesetzte Orchester setzt bloß Akzente, es leitet die einzelnen Chorstrophen ein, trennt sie und kommentiert den Text. Der Orchestersatz ist häufig nur zweistimmig wie etwa in den Takten 58 bis 64 (vor „O Meer des Blickes“), in denen immerhin elf Instrumente verwendet werden. Die Uraufführung des Augenlichts war Weberns größter Konzerterfolg. In Briefen an Hildegard Jone schrieb er: „Die ganze vergangene Woche sind wirklich hocherfreuliche Nachrichten über die Aufführung unseres ,Augenlichts’ in London gekommen. Da stehen Worte wie: ,wahrer Triumph’, ‚Jubel und Begeisterung’ usw. ... Über die Londoner ,Augenlicht’-Auff. sind noch sehr erfreuliche Nachrichten gekommen. (Die Aufführung war in Queenshall! Ein Saal, der circa 5000 Personen faßt.)“

Manfred Angerer

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Das Augenlicht

Anton Webern: Das Augenlicht

Partitur
für gemischten Chor und Orchester , 5’30”
Besetzung: 1 1 1 0 - 1 1 1 0 - Schl(2), Hf, Cel, Asax, Mand, Vl(8), Va(4), Vc(4)

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