Kurt Weill: Der Lindberghflug / Der Ozeanflug

  • Radiolehrstück (1929)
  • für Tenor, Bariton, Bass, gemischten Chor und Orchester
  • 2 0 2 2 - 0 2 2 0 - Pk/Schl, Klav, Str
  • Dauer: 40’
  • Solisten:
    Tenor, Bariton, Bass
  • Instrumentierungsdetails:
    1. Flöte (+Picc)
    2. Flöte (+Picc)
    1. Klarinette in B
    2. Klarinette in B
    1. Fagott
    2. Fagott
    1. Trompete in B
    2. Trompete in B
    1. Posaune
    2. Posaune
    Pauken (+Schl)
    Klavier
    Violine I
    Violine II
    Viola
    Violoncello
    Kontrabass [Batteria: Piatti, Gong, Tamburo picc., 2 Tomtoms (Jazztrommeln) Gran Cassa]
  • Chor: SATB
  • Rollen: Tenor (Lindbergh), Bariton, Bass
  • Komponist: Kurt Weill
  • Librettist: Bertolt Brecht
  • Original-Sprache: Deutsch
  • Übersetzer: George AntheilLys Symonette

Werkeinführung

Schon mit 26 erkannte Kurt Weill, dass der Rundfunk die Voraussetzungen zu einer neuen Kunstgattung schaffte. Das Radiolehrstück Der Lindberghflug (Text: Bertolt Brecht) war ein Produkt dieser Erkenntnis. Es besteht aus 16 kurzen Abschnitten, deren kürzester kaum eine Minute dauert, und der längste vier Minuten lang ist. Diese schnelle Abwechslung von Solisten (Sprecher, Tenor, Bariton, Bass), Chorpartien und Instrumentalzwischenspielen sowie von Stilen – Rezitativ, Sprechgesang, dem Barock nachempfundene Chorpassagen, Weill’sche bitter-süße Melodien – sorgen für eine ungeheure dramatische Spannung. Kein Wunder, dass Weill auch szenische Aufführungen ins Auge fasste.

Hörbeispiele

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Uraufführung

Ort:
Kurhaus, Baden-Baden (DE)
Datum:
27.07.1929

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