Luciano Berio: Chemins III

  • (su Chemins II) (1968/1973)
  • für Viola und Orchester
  • 4 0 4 3 - 4 4 3 1 - Schl(4), Hf(2), Cel, E-Org, Str
  • Dauer: 15’
  • Solisten:
    Viola
  • Instrumentierungsdetails:
    kleine Flöte
    1. Flöte
    2. Flöte
    3. Flöte
    1. Klarinette in B
    2. Klarinette in B
    3. Klarinette in B
    Bassklarinette
    1. Fagott
    2. Fagott
    Kontrafagott
    1. Horn in F
    2. Horn in F
    3. Horn in F
    4. Horn in F
    1. Trompete in C
    2. Trompete in C
    3. Trompete in C
    4. Trompete in C
    1. Posaune
    2. Posaune
    3. Posaune
    Tuba
    1. Schlagzeug
    2. Schlagzeug
    3. Schlagzeug
    4. Schlagzeug
    1. Harfe
    2. Harfe
    Celesta
    Elektro-Orgel
    Violine I
    Violine II
    Viola
    Violoncello
    Kontrabass
  • Komponist: Luciano Berio

Werkeinführung

“Rien de ce que l’on fait n’est jamais fini” – schrieb Berio anlässlich der Uraufführung: nichts das man tut ist je endgültig vollendet. Die Sequenza VI ist ein gutes Beispiel: Berio hat darin zunächst die Möglichkeiten eines Werks für Viola und Ensemble entdeckt (Chemins II); es wurde dann in ein Orchesterwerk (Chemins IIb) weiter entwickelt. Im Chemins IIc wurde daraus ein Konzert für Bassklarinette und Orchester, schließlich im Chemins III ein Violakonzert. Es ist, wie alle anderen Fassungen, ein tour de force für den Solisten, der im Konzert versucht, sich gegen gleichsam feindliche Kräfte – das Orchester – durchzusetzen. Am Ende bleibt die Viola siegreich alleine – aber erschöpft, es reicht nur noch für ein ganz kurzes Tremolo, sonst spielt sie ermüdet einzelne Klänge, bis die Musik ganz abklingt.

Hörbeispiele

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Uraufführung

Ort:
Paris (FR)
Datum:
30.11.1967
Orchester:
Ensemble Musique Vivante
Dirigent:
Luciano Berio
Hauptsolisten:
und Orchestre Philharmonique de l'ORTF; Walter Trampler

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