Morton Feldman: Coptic Light

  • für Orchester
  • 4 4 4 4 - 4 4 4 1 - Pk, Schl(4), Hf(2), Klav(2), Str(18 16 12 12 10)
  • Dauer: 30’
  • Instrumentierungsdetails:
    1. Flöte
    2. Flöte
    3. Flöte
    4. Flöte
    1. Oboe
    2. Oboe
    3. Oboe
    4. Oboe
    1. Klarinette in B
    2. Klarinette in B
    3. Klarinette in B
    4. Klarinette in B
    1. Fagott
    2. Fagott
    3. Fagott
    4. Fagott
    1. Horn in F
    2. Horn in F
    3. Horn in F
    4. Horn in F
    1. Trompete in B
    2. Trompete in B
    3. Trompete in B
    4. Trompete in B
    1. Posaune
    2. Posaune
    3. Posaune
    4. Posaune
    Tuba
    Pauken
    1. Schlagzeug (Vibraphon, Marimba)
    2. Schlagzeug (Vibraphon, Marimba)
    3. Schlagzeug (Vibraphon, Marimba)
    4. Schlagzeug (Vibraphon, Marimba)
    1. Harfe
    2. Harfe
    1. Klavier
    2. Klavier
    Violine I (18)
    Violine II (16)
    Viola (12)
    Violoncello (12)
    Kontrabass (10)
  • Komponist: Morton Feldman
  • Inhaltsverzeichnis:
    Coptic Light for orchestra (1986)
  • Widmung: for Bill Colleran
  • Commission: commissioned by the Philharmonic-Symphony Society of New York

Werkeinführung

Als Inspirationsquelle für Morton Feldmans letztes vollendetes Orchesterwerk dienten Fragmente koptischer Textilien, denen er im Louvre begegnet war. Im Vorwort zur Partitur schrieb er:

„Was mich an diesen Fragmenten gefärbten Stoffes berührte, war die Art, in der sie das Wesentliche der Atmosphäre ihrer Zivilisation bewahren. Indem ich diesen Gedanken auf einen anderen Bereich übertrug, fragte ich mich, welcher Aspekt der Musik seit Monteverdi ihre Atmosphäre bestimmen würde, wenn man sie in 2000 Jahren hörte. Für mich würde die Entsprechung in der instrumentalen Bildwelt der westlichen Musik liegen.

Ein wichtiger technischer Aspekt der Komposition wurde durch Sibelius’ Beobachtung, dass sich das Orchester vor allem dadurch vom Klavier unterscheidet, dass es kein Pedal hat, in Gang gesetzt. Dies im Kopf behaltend, habe ich mich an die Arbeit gemacht, ein orchestrales Pedal zu entwickeln, das sich ununterbrochen in kleinen Nuancen verändert. Dieses ‚chiaroscuro’ ist der kompositorische und instrumentale Brennpunkt von Coptic Light.

Hörbeispiele

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Uraufführung

Ort:
New York (US)
Datum:
30.05.1986
Orchester:
New York Philharmonic
Dirigent:
Gunther Schuller

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