COVID-19 Update

Liebe Kundinnen und Kunden, wir möchten Sie darauf hinweisen, dass aufgrund der aktuellen Situation rund um den Corona Virus Ausgangsbeschränkungen in Österreich erlassen worden sind. Aus diesem Grund bitten wir Sie, Ihre Anliegen in schriftlicher Form an [email protected] zu schicken. Gerne können Sie natürlich auch weiterhin die diversen Kontakformulare auf unsere Website nutzen sowie Bestellungen in unserem Webshop tätigen. Wir bitten um Geduld, falls wir Ihre Anfragen und Bestellungen nicht im gewohnten Tempo bearbeiten können – aufgrund gesetzlicher Vorschriften ist für Unternehmen in Österreich derzeit nur ein reduzierter Betrieb möglich. Wir möchten Ihnen aber versichern, dass sich die Universal Edition auch in Zeiten wie diesen um ihre Kunden kümmert. Beste Grüße, Ihr Team der Universal Edition.

Roman Haubenstock-Ramati: Chants et prismes

  • für Orchester
  • 3 2 2 2 - 3 2 3 0 - Pk, Schl(5), Hf, Cel, Klav - Str
  • Dauer: 7’
  • Instrumentierungsdetails:
    3 2 2 2 - 3 2 3 0 - Pk., Schl. (Vibr., Xylorimba, Glsp., 3 Tom-toms, 2 Woodblocks): 5 Spieler - Hf., Cel., Klav. - Str.
  • Komponist: Roman Haubenstock-Ramati

Werkeinführung

Die Konstruktion der Chants et Prismes ist von mir als eine Summe der Bewegungen, einer gewissen Anzahl von vornherein bestimmter Einheiten, in dem gegebenen Zeitabschnitt gedacht.

Jede dieser Einheiten (Kleinstrukturen) die eine bestimmte, nur für sie selbst geltende, mehr oder weniger komplexe Struktur und ein klanglich charakteristisches Gepräge hat, soll als solche in der Grosstruktur eine gewisse Rolle, eine Funktion erfüllen und dadurch formell zum Entstehen dieser Großstruktur beitragen.

Diese Funktion kann natürlich nichts anderes: als eine reine Bewegung sein…, und „sich bewegen“ bedeutet hier: sich periodisch-symmetrisch oder -asymmetrisch zu realisieren, also in der gleichen oder variierten Form wieder zu erscheinen.

Diese Periodizität kann nun so gedacht werden, dass die Wiedererscheinung der einzelnen Strukturen mehrmals, der anderen wieder nur einmal in dem gegebenen Zeitraum des Werkes sich erfüllen kann; das Ganze ergibt also eine ständige Material-Abwechslung, die einen ständigen Zuwachs der neuen Elemente erfordert.

Die Großstruktur ergibt sich also, als die Summe der Bewegungen der Einheiten, deren eigene innere Struktur variiert und sich bei jeder Wiedererscheinung der neuen Umgebung neu anpassen muss.

Es ist hier der Materie eine Funktion zugedacht, sich in immer größere Einheiten zu verwandeln und dadurch die formale Konstruktion des Ganzen mitzubestimmen.

Roman Haubenstock-Ramati

Zuletzt angesehene Werke

Keine zuvor angesehenen Werke