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Luciano Berio: Musica Leggera

  • for flute, viola, violoncello and tambourine
  • Duration: 2’
  • Instrumentation details:
    flute
    viola
    tambourine
    violoncello
  • Composer: Luciano Berio
  • Dedication: a Goffredo Petrassi, con affetto, per il suo settantesimo compleanno
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Printed product

Luciano Berio: Musica Leggera for flute, viola, violoncello and tambourine | UE32745

Canone per moto contrario e al rovescio, con un breve intermezzo

  • Edition type: score and parts
  • Grade: 4-5
  • Format: 23.2 × 30.5 cm
  • ISBN: 978-3-7024-2535-7
  • ISMN: 979-0-008-07495-0
€18.95
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Als Geburtstagsständchen für den siebzigjährigen Goffredo Petrassi entstand 1974 die nun von der Universal Edition vorgelegte Musica Leggera. Die beiden Melodie-Instrumente, Flöte und Viola, werden vom Violoncello durch einen Bordun-Bass mit spiccato- ponticello- und pizz. legno battuta- Anweisungen rhythmisch untermalt, im letzten Drittel gesellt sich noch ein „Tamburo basco“ hinzu. Zur schlichten, tänzerischen Melodie der Flöte spielt die Viola die zweite Stimme in Umkehrung und Gegenbewegung. Im Mittelteil wird der leichtfüßige Ausdruck aufgegeben zugunsten einer expressiven Kantabilität, die einen improvisatorischen Charakter annimmt und dynamisch ausgeweitet wird, sich beruhigt und wieder in den strengen Kanon einmündet, diesmal in der doppelten Länge des ersten Teils. Trotz der Kürze trägt das kleine Werk (etwa vier Minuten Dauer) Luciano Berios unverwechselbare Handschrift. Wie Joachim Noller in Komponisten der Gegenwart schreibt, „wurde Luciano Berio vom Großvater Adolfo und Vater Ernesto, beide komponierende Musiker, geprägt. Während die Walzer und Messen des Älteren, im Alltäglichen verwurzelt, eine elementare Musizierform verkörpern, waren die Liedkompositionen des Vaters mehr einer akademisch-kulturbürgerlichen Haltung verpflichtet. In dieser Konstellation sind die beiden Pole des „Rohen“ und des „Gekochten“ präfugeriert , die Berio später in kulturellen Synthesen spannungsvoll zusammenführt.“ Wie der Komponist das tänzerische Element mit strengen kontrapunktischen Mitteln zu einer spannungsvollen Einheit verbindet und mit dem gedämpften Violoncello im ppp, das quasi als Schlaginstrument verwendet wird, eine fast unwirkliche Stimmung erreicht, zeigt seine große Meisterschaft in diesem kleinen Gelegenheitswerk. Vielleicht drückt auch die „Leichtigkeit“, in der Ernsthaftigkeit und handwerkliches Können hindurchscheinen, die Charaktereigenschaften und die Kompositionskunst des Widmungsträgers Goffredo Petrassi aus. Das Orchester 03/2005

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