Various: Tonspuren. Musik und Film: Fallstudien 1994-2001

  • Composer: Various
  • Editor: Andreas Dorschel
  • Table of contents:
    Dorschel Andreas: Vorwort
    Dorschel Andreas: Was hat Musik im Film zu suchen?
    Szabó-Knotik, Cornelia Szabó-KnotikCornelia Szabó-KnotikCornelia Szabó-Knotik: Klangkulissen. Film als Museumsshop klassischer Musik
    Hubbert, Julie: Bach and the Rolling Stones: Scorsese and the Post-Modern Soundtrack in "Casino" (1995)
    Haslmayr, Harald: Mythos, Musik und Erinnerung in "Die Ewigkeit und ein Tag" (1998) von Theo Angalopoulos
    Riethmüller, Albrecht: Kubricks letztes Wunschkonzert: Beobachtungen an der Musik zu "Eyes Wide Shut" (1999)
    Pollerus, Christine: Konstruktion des Barock. Ennio Morricone, Vatel (2000) und die musikalische Ästhetik des Historienfilms
    Heldt, Guido: Das vorletzte Lied. Musik, narrative Struktur und Genre in Lars von Triers "Dancer in the Dark" (2000)
    Rußegger, Arno: Zwischen Hommage und Persiflage. Alexander Zlamals Musik und Sounddesign für Virgil Widrichs "Copy shop" (2001)
    Brown, Julie: Haneke's "La Pianiste" (2001), parody, and the limits of film music satire
    Autorinnen und Autoren
Web Cover

Printed product

Diverse: Tonspuren Musik und Film: Fallstudien 1994-2001 (Music and film soundtracks: Case Studies 1994-2001) - German  | UE26846

  • Edition type: book
  • Series: Studien zur Wertungsforschung
  • Volume: 46
  • Edition info: mit Beiträgen von: J. Brown, A. Dorschel, H. Haslmayr, G. Heldt, J. Hubbert, C. Pollerus, A. Riethmüller, A. Rußegger, C. Szabó-Knotik
  • Format: 14.3 × 20.3 cm
  • ISBN: 978-3-7024-2885-3
  • ISMN: 979-0-008-07660-2
€27.50
Product available

Description

Wenn klassische Musik zur Filmmusik wird Dass ein Institut für Wertungsforschung (klassische) Musik im Film sich zum Thema gesetzt hat, und dass es dies in vorliegender Form getan hat, ist kein Zufall. Tritt eine Kunstform der Hochkultur in ein populäres Medium ein, so geht sie daraus nicht unverwandelt hervor, sondern zieht veränderte Zuschreibungen von Bedeutung auf sich - im nachhinein selbst in Kontexten außerhalb des populären Mediums. Diesen Zusammenhang, der ein ästhetischer wie soziologischer ist, zu klären, ist nicht die geringste unter den Absichten, welche die Autoren des Bandes verfolgen.

Contents

  • Dorschel Andreas: Vorwort
  • Dorschel Andreas: Was hat Musik im Film zu suchen?
  • Szabó-Knotik, Cornelia Szabó-KnotikCornelia Szabó-KnotikCornelia Szabó-Knotik: Klangkulissen. Film als Museumsshop klassischer Musik
  • Hubbert, Julie: Bach and the Rolling Stones: Scorsese and the Post-Modern Soundtrack in "Casino" (1995)
  • Haslmayr, Harald: Mythos, Musik und Erinnerung in "Die Ewigkeit und ein Tag" (1998) von Theo Angalopoulos
  • Riethmüller, Albrecht: Kubricks letztes Wunschkonzert: Beobachtungen an der Musik zu "Eyes Wide Shut" (1999)
  • Pollerus, Christine: Konstruktion des Barock. Ennio Morricone, Vatel (2000) und die musikalische Ästhetik des Historienfilms
  • Heldt, Guido: Das vorletzte Lied. Musik, narrative Struktur und Genre in Lars von Triers "Dancer in the Dark" (2000)
  • Rußegger, Arno: Zwischen Hommage und Persiflage. Alexander Zlamals Musik und Sounddesign für Virgil Widrichs "Copy shop" (2001)
  • Brown, Julie: Haneke's "La Pianiste" (2001), parody, and the limits of film music satire
  • Autorinnen und Autoren

Reviews

(…) Ein 1968 durchgeführtes Symposion zu Fragen der Musikkritik, das so illustre Größen wie Theodor W. Adorno, Joachim Kaiser, Heinz-Klaus Metzger und Willi Schuh vereinte, bot unter dem Titel "Schriften zur Wertungsforschung" Anlass zur Begründung einer Reihe, die mit dem gegenwärtig vorliegenden 46. Band keinerlei Zeichen von Ermüdungserscheinungen zeigt.

Die 2005 erschienene Nummer ist der Filmmusik gewidmet und fragt "nach dem ‚state of the art' der Musik im europäischen und amerikanischen Film an der Wende vom 20. zum 21. Jahrhundert", wie Andreas Dorschel in einem Vorwort erklärt (11). Der Fokus liegt dabei auf der Funktion der klassischen Musik auf der Tonspur, was - wie Dorschel sogleich betont - "nicht an einer déformation professionelle von Musikwissenschaftlern" liege. Es habe sich vielmehr "herausgestellt, dass die sogenannte klassische Musik im Film ein Brennpunkt von Veränderungen ist, in denen gegenwärtig westliche Gesellschaften eine Umwertung ihrer kulturellen Werte ins Werk setzen." (11) www.codexflores.ch 03, 2006 (wb)

Die Tonspuren der Filmmusik verlaufen seit jeher zwischen Kunst und Kommerz, doch für die feinen Unterschiede kann eine Fährtenlese, wie sie in Graz unternommen wurde, auch routinierten Cineasten noch die Ohren öffnen.

Süddeutsche Zeitung 11/2004

Previously Viewed Works

No previously viewed works