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Sir Richard Rodney Bennett: 1. Symphonie

  • für Orchester
  • Dauer: 21’
  • Instrumentierungsdetails:
    3 2 2 2 - 4 2 3 1 - Pk, Schl(3) - Hf - Str
  • Komponist: Sir Richard Rodney Bennett

Werkeinführung

Die 1. Symphonie ist Bennetts erste groß angelegte Komposition für Orchester. Die Uraufführung des von August bis November 1965 in Islington niedergeschriebenen Werkes fand 1966 durch das Londoner Symphony Orchestra unter der Leitung von István Kertesz statt. Über dieses als Auftragswerk entstandene Opus äußerte der Komponist: „Ich beschloss, eine Sinfonie zu komponieren, weil ich mich dazu herausgefordert fühlte […] Ich glaube, dass die Grundsätze sinfonischen Komponierens heute so gültig sind wie eh und je, vorausgesetzt, dass sie neu interpretiert und nicht als eine Art musikalischer Zehn Gebote ausgelegt werden.“

Die 1. Symphonie ist für ein normal besetztes Orchester mit relativ reich verwendetem Schlagwerk, das jazzartig eingesetzt wird, geschrieben. Der Charakter des drei-sätzigen Werkes ist überwiegend heiter, dabei von großer Expressivität. Aufbau und Thematik sind traditionell: einem konzentrierten ersten Satz in Sonatenform folgen ein lyrisches Andante und ein Rondo-finale. Neues wird in einer vertrauten Sprache auf der Grundlage einer frei erweiterten Tonalität zum Ausdruck gebracht. Rhythmische Vitalität und Auskosten der Klangmöglichkeiten des Orchesters sind gepaart mit einer einprägsamen Thematik. Kernstück des Werkes ist der elegische zweite Satz, und das thematische Material des eindrucksvollen Oboensolos erweist sich als Keimzelle des ganzen Werkes. Sämtliche Themenbildungen auch der beiden bewegten Ecksätze verweisen sich als Umbildungen und Varianten dieses Oboenthemas, so dass die ganze Symphonie auf einer Monothematik aufgebaut ist und dadurch trotz unterschiedlichster ausdruckswerte außerordentlich geschlossen wirkt.

Staatstheater Dresen, Programmheft 28. November 1968

Hörbeispiele

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