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Wolfgang Rihm: 2. Symphonie

  • (erster und letzter Satz) (1975)
  • für großes Orchester
  • 3 3 3 3 - 4 3 3 1 - Pk, Schl(6), Hf, Klav, Org, Str(mind. 16 14 12 10 8)
  • Dauer: 15’
  • Instrumentierungsdetails:
    1. Flöte (+Picc)
    2. Flöte (+Picc)
    3. Flöte (+Picc)
    1. Oboe
    2. Oboe
    3. Oboe
    1. Klarinette in B
    2. Klarinette in B
    3. Klarinette in B (+Bkl(B))
    1. Fagott
    2. Fagott
    Kontrafagott
    1. Horn in F
    2. Horn in F
    3. Horn in F
    4. Horn in F
    1. Trompete in C
    2. Trompete in C
    3. Trompete in C
    1. Posaune
    2. Posaune
    3. Posaune
    Basstuba
    Pauken
    Schlagzeug (6 Spieler)
    Harfe
    Klavier
    Orgel
    Violine I
    Violine II
    Viola
    Violoncello
    Kontrabass
  • Komponist: Wolfgang Rihm
  • Widmung: für Eva und Armin
  • Anmerkungen:

Werkeinführung

„Erster und letzter Satz“ steht in Klammern unter dem Titel. Doch ist das Stück nicht einsätzig: dem zehnminütigen ersten Teil folgt, nach kurzer Pause, ein vierminütiges Marcia funebre. Seine 2. Symphonie hat der Dreiundzwanzigjährige für großes Orchester besetzt, mit sechs Schlagzeugern und einem mindestens 60 Spieler zählenden Streicherensemble. Der erste Teil ist von einer ungeheuren Spannung gekennzeichnet: die Musik spiegelt einen verbitterten dramatischen Kampf wider. Es herrscht Endzeitstimmung; das Orchester klingt zuweilen wie eine riesige Orgel, mit feierlichen unisono Akkorden. Das Marcia funebre ist keine Trauermusik, viel mehr ist es eine entschiedene Auflehnung gegen das Schicksal – als ob der Held von Soldaten in voller Rüstung ins Grab getragen würde.

Hörbeispiele

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Uraufführung

Ort:
Berlin (DE)
Datum:
27.06.1976
Orchester:
RSO Berlin
Dirigent:
Hiroshi Wakasugi

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