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Wolfgang Rihm: Chiffre III

  • für 12 Spieler
  • 0 1 1 1 - 1 0 1 0 - Schl(2), Klav, Btrp, Vc(2), Kb
  • Dauer: 10’
  • Instrumentierungsdetails:
    Englischhorn
    Bassklarinette in B
    Fagott (+Kfg)
    Horn in F
    Basstrompete
    Posaune
    Schlagzeug(2)
    Klavier
    1. Violoncello
    2. Violoncello
    Kontrabass
  • Komponist: Wolfgang Rihm
  • Widmung: Komponiert für das „ensemble 13“ (Manfred Reichert)
  • Commission: Im Auftrag des Kultusministeriums Baden-Württemberg

Werkeinführung

Wie in den ersten beiden Chiffren, so auch im Dritten, spielt das Klavier eine solistische Rolle. Gleich nach der von den Tom-Toms bestimmten Einleitung erscheint es mit einem markanten Thema. Es wird von der Bassklarinette und dem Fagott begleitet und mutet wie ein Zitat an, gefolgt von zwei Takten, deren Rhythmus an Strawinsky gemahnt. Das Thema und seine Fragmente sollen mehrmals zurückkehren (etwa auf dem Englischhorn), wie eine Art Signal (d. h. Chiffre). Es kommen auch andere signalartige Motive vor, die das dramatische Geschehen im Stück quasi kommentieren. Signale werden auch von der Glocke gegeben, sowie von der Trillerpfeife. Wie in den voran gegangenen Chiffren, verwandelt sich das Klavier in ein „piano furioso“, das sich isterico und martellatissimo austobt. Eine eigenartige musikalische Welt, mit ihren Geheimnissen.

Hörbeispiele

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Uraufführung

Ort:
Karlsruhe (DE)
Datum:
07.12.1983
Orchester:
Ensemble 13
Dirigent:
Manfred Reichert

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