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Zoltán Kodály: Die kaiserlichen Abenteuer des Háry János

(Bearbeiter: Ernst Hartmann)

  • Komische Oper (1925-1926)
  • Autorisierte Neufassung von Ernst Hartmann (1962) (deutsch)
  • 3 2 3 2 - 4 3 3 1 - Kor(3), Pk, Schl, Cel, Cimb, Klav, Str
  • Dauer: 150’
  • Instrumentierungsdetails:
    1. Flöte (+Picc.)
    2. Flöte (+Picc.)
    3. Flöte (+Picc.)
    1. Oboe
    2. Oboe
    kleine Klarinette in Es
    1. Klarinette in B (+Kl.(A))
    2. Klarinette in B (+Kl.(D)
    Kl.(A)
    Asax.(Es))
    1. Fagott
    2. Fagott
    1. Horn in F
    2. Horn in F
    3. Horn in F
    4. Horn in F
    1. Trompete in C
    2. Trompete in C
    3. Trompete in C
    1. Kornett in B
    2. Kornett in B
    3. Kornett in B
    1. Posaune
    2. Posaune
    3. Posaune
    Basstuba
    Pauken
    Schlagzeug (Xylophon, Glockenspiel, Röhrenglocken, Tamburin, Schellentrommel, große Trommel, Becken, Triangel, Tam-Tam)
    Celesta
    Cimbalom
    Klavier
    Violine I
    Violine II
    Viola
    Violoncello
    Kontrabass
  • Chor: SATB - Kinderchor
  • Rollen: llka, Mezzosopran Háry János, Bariton Onkel Marczi, Bariton Marie-Luise, Mezzosopran Napoleon, Baß Ebelasztin, Sprechrolle Kaiserin, Sopran Kaiser Franz, Sprechrolle 15 kleine Sprechrollen (Ballett)
  • Komponist: Zoltán Kodály
  • Bearbeiter: Ernst Hartmann
  • Textdichter: Zsolt HarsányiBéla Paulini
  • Original-Sprache: Ungarisch
  • Übersetzer: Rudolf Stephan HoffmannOlga LathamTony Butterfield
  • Widmung: Örzsémnek

Werkeinführung

Háry János, mit vollem Titel Die Abenteuer des Háry János von Nagyabony bis zum Burghof op. 15, ist eines der originellsten musikalischen Werke des 20. Jahrhundert. Es ist ein Singspiel in vier Bildern und einem Vor- und Nachspiel, das aus authentischen bäuerlichen Volksliedern und Volkstänzen besteht, die von Kodály mit viel Feingefühl und Respekt bearbeitet und orchestriert wurden. Kodály verpackte dieses Liedgut in eine szenische Komposition, die dank ihrer strahlenden Heiterkeit sowie der witzigen Handlung durchaus bühnenwirksam sind. Die Idee zum Libretto, das von Zsolt Harsányi und Béla Paulini geschaffen wurde, wurde aus der Der verabschiedete Soldat betitelten humoristischen epischen Dichtung von János Garay geboren, die in Ungarn bis ins 20. Jahrhundert allgemein bekannt war.

Die äußere Hülle des Themas ist das Märchen des alten ungarischen Bauern János über die unglaublichen, niemals vollzogenen Heldentaten seiner Soldatenzeit, die er seinen Freunden erzählt. Die Handlung spielt in Ungarn, Österreich und Italien zu Beginn des 19. Jahrhunderts. 1. Abenteuer: János rettet die zweite Gattin Napoleons, Marie-Luise, die Tochter des Kaisers Franz, die an der ungarisch-russische Grenze festgehalten wurde. Dankbar nimmt sie ihn und seine Braut Örzse mit nach Wien. 2. Abenteuer: Er dient als Wachtmeister in der Wiener Hofburg und erfreut sich der Gunst von Marie-Luise. Um ihn loszuwerden, überbringt der Ritter Ebelastin Napoleons Kriegserklärung. János zieht mit in den Kampf. 3. Abenteuer: János, bei Mailand stationiert, schlägt die Franzosen, nimmt Napoleon gefangen und diktiert ihm den Friedensvertrag. Der General Kruzifix übergibt ihm seinen Generalstab. Marie-Luise will sich von Napoleon trennen, um mit János zusammen zu sein. 4. Abenteuer. János wird in der Wiener Hofburg als Held gefeiert, lehnt jedoch den Heiratsantrag von Marie-Luise ab und zieht in seine Heimat zu seiner Braut Örzse zurück und heiratet sie.

Hörbeispiele

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Uraufführung

Ort:
Ungarisches Königliches Opernhaus Budapest, Budapest (HU)
Datum:
16.10.1926
Orchester:
Orchester des Ungarischen Königlichen Opernhauses Budapest
Dirigent:
Nándor Rékai
Hauptsolisten:
Izabella Nagy - llka, Imre Palló - Háry János, János Körmendy - Onkel Marczi, Rózsi Marschalkó - Marie-Luise, Viktor Dalnoki - Napoleon, Gyula Toronyi - Ebelasztin, Sári Sebeök - Kaiserin, Sándor Pusztai - Kaiser Franz

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