David Sawer: Piano Concerto

David Sawer Piano Concerto
Piano Concerto

David Sawer: Piano Concerto

Year of composition:
2001-2002
Scored for:
for piano and orchestra
Composer:
David Sawer
Soloists:
piano
Instrumentation:
3 2 3 2 - 4 3 3 1 - timp, perc(3), hp, cel, str(8 6 6 6 6)
Instrumentation details:
1st flute
2nd flute (+picc
alto fl)
3rd flute (+picc)
1st oboe
2nd oboe (+c.a)
clarinet in Eb
clarinet in Bb
bass clarinet in Bb
1st bassoon
2nd bassoon (+cbsn)
1st horn in F
2nd horn in F
3rd horn in F
4th horn in F
1st trumpet in C
2nd trumpet in Bb
3rd trumpet in Bb
1st trombone
2nd trombone
3rd trombone
tuba
timpani
percussion: player 1: xylophone, marimba, 2 tuned gongs, 1 hand bell
player 2: xylophone, glockenspiel, vibraphone
player 3: glockenspiel, 6 rototoms
harp
celesta
violin I
violin II
viola
violoncello
contrabass
Commission:
Commissioned by the BBC Promenade Concerts
Duration:
16’
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Audiosamples

Piano Concerto
00:00

The complete perusal score (PDF-preview)

Work introduction

„Zu Beginn des Stückes tänzelt der Solist Rolf Hind locker in den höchsten Registern, während die tiefen Blechbläser in unheilvollem und distanziertem Missfallen dröhnen. Soloinstrument und Ensemble verfolgen unterschiedliche Aktionspläne, und während die Blechbläser das Orchester durch Passagen losgelöster, beinahe jazziger Rhythmen führen, beeilt sich das Klavier, die Lücken mit ausgeklügeltem Filigran zu füllen.

Dem zunehmenden Schwung entspringen gebrochene Synkopierungen, die durch das Orchester pulsieren. Man bekommt Lust, zu dieser Musik tanzen zu wollen. Dabei handelt es sich weder um Minimalismus oder crossover, noch um ein nostalgisches oder anderweitiges Wachrufen von bereits existierenden Formen. Der Titel des Satzes ‚Dancing on the ledge’ [‚Tanz am Abgrund’] beschreibt treffend das schwindelerregende Gefühl, das die Musik hervorruft.

Schließlich entlockt Hind dem Klavier einen tiefen und anhaltenden Ton, der den langsamen Satz des Stückes –‚Scape’ – einleitet. Es scheint, als würden kurze Bläsercrescendos aus den wohl verteilten und in der Luft schwebenden Obertönen des Klaviers entsprießen. Während das Klavier kurz Harfe und Glocken begleitet, leben die Streicher zögernd und flatternd auf, bevor die abgehackten Rhythmen des Eingangssatzes noch einmal in einem kurzen, jedoch überschwänglichen finalem Aufblühen hervorbrechen.“ (Nick Kimberley, The Independent)

World première

Location:
London
Date:
23.07.2002
Orchestra:
BBC Symphony Orchestra
Conductor:
Leonard Slatkin

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