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Universal Edition - Friedrich Cerha – Skizzen

Friedrich Cerha

Friedrich Cerha
Skizzen

Entstehungsjahr: 2012
Instrumentierung: für Orchester
Komponist: Friedrich Cerha
Besetzung: 3 2 3 3 - 4 3 3 1 - Pk, Schl(3), Hf, Str
Besetzung Details:
kleine Flöte
1. Flöte
2. Flöte
1. Oboe
2. Oboe
1. Klarinette in A
2. Klarinette in A
3. Klarinette in A (+Bkl(B))
1. Fagott
2. Fagott
3. Fagott
1. Horn in F
2. Horn in F
3. Horn in F
4. Horn in F
1. Trompete in C
2. Trompete in C
3. Trompete in C
1. Posaune
2. Posaune
3. Posaune
Basstuba
Pauken
1. Schlagzeug
2. Schlagzeug
3. Schlagzeug
Harfe
Violine I
Violine II
Viola
Violoncello
Kontrabass
Auftraggeber: Ein Kompositionsauftrag des Konzerthaus Berlin
(Skizze I-VII) und des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich (Skizze VIII-XI).
Bemerkungen: Skizzen VIII-XI were premièred on 06.10.2012 in Grafenegg by the Tonkünstler-Orchester Niederösterreich (c. Andrés Orozco-Estrada).
Dauer: 23′
 
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Hörbeispiel

Skizzen

Uraufführung

Ort: Konzerthaus Berlin / Deutschland
Datum: 11.11.2016
Orchester: Konzerthausorchester Berlin
Dirigent: Iván Fischer
Bemerkungen: daraus: Skizzen I - VII

Werkeinführung

Der Winter 2011/12 war für mich eine ungeheuer fruchtbare Zeit. Ich wurde oft nach Orgelstücken gefragt: Ich habe nie welche geschrieben. Aber plötzlich begannen in der zweiten Novemberhälfte Orgelklänge in mir Form anzunehmen und es entstanden in kurzer Zeit ohne Auftrag oder äußeren Anstoß eine Reihe von Orgel-Präludien und -Inventionen. Sie verfolgten mich nach der Fertigstellung wie eine unabweisbare Obsession, quollen aus den formalen Nähten, begannen zu wuchern und es wuchsen ab Dezember aus Ansätzen in den Orgelstücken elf Skizzen für Orchester. Es sind kurze Stücke von großer Direktheit – wie ich hoffe – ohne Schwulst, ohne Künstlichkeit; sie sind oft dünn im Satz, von einfacher Klarheit und guter Durchhörbarkeit.

Zur Charakterisierung: Das erste Stück ist ein langsames von etwas düsterer Kraft, das zweite ein turbulentes, das am Schluss zu den gleichmäßigen Vierteln des nächsten überleitet. Dieses basiert auf einem stufenweisen Quartfall mit seiner Umkehrung. Der Quartfall ist eine von der Renaissance bis zum Ende des Barock zahllose Male verwendete Formel, über die verschiedenste Variationen gelegt wurden. In meinem Fall haben sie elegischen Charakter mit – vielleicht – etwas klezmerischem Einschlag. Das letzte Stück ist dramatisch aufgeheizt.

Die Skizzen entsprechen dem, was zur Zeit ihrer Entstehung meinen Anforderungen an Musik entsprochen hat. Da man ja – Gott sei Dank – nicht immer der Gleiche bleibt, markieren sie heute für mich schon wieder eine „historische“ Position.

Friedrich Cerha

Studienpartitur - Skizzen

Skizzen
  • für Orchester
  • Ausgabeart: Studienpartitur

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