Sef Albertz im Fokus
Sef versammelt jenes breite Spektrum des menschlichen Geistes, das es in der Kunst erlaubt, die Tradition mit der Kühnheit der Gegenwart zu konfrontieren und zu verbrüdern, um eine kosmopolitische Vision der venezolanischen Identität zu schaffen.
Ein integraler Musiker mit einer immensen Kultur.
Für mich ist alles im Leben eine Komposition, ein Schaffensprozess, der immer etwas Schönes, Tiefes und gleichzeitig Erhebendes bewirken soll. Das ist meine ‚Lebensmaxime‘. Ganz bewusst beschäftige ich mich also die ganze Zeit damit – Komponieren ist meine Leidenschaft!
Albertz‘ kreative Leidenschaft und seine innovativen musikalischen Vorhaben haben ihm nicht nur die Anerkennung renommierter Kultureinrichtungen wie der UNESCO, des Cervantes-Instituts (Spanien) oder des MDR-Sinfonieorchesters Leipzig eingebracht, sondern auch den Respekt seiner Kollegen als „großartiger Künstler“, wie der angesehene brasilianische Komponist Marlos Nobre bemerkt.
Ganz wunderbare Musik! Da sind viele Einflüsse spürbar, die gut miteinander in Einklang kommen, eine sehr moderne, eine absolut zeitgenössische Musiksprache [...] eine natürliche Folge des Avantgardismus.
Zum Profil des Komponisten:
Sef Albertz
*4. März 1971
NEU: Werfen Sie einen Blick in ALBERTZ' KOMPONISTENBROSCHÜRE und entdecken Sie mehr über seine faszinierende Musik und seinen künstlerischen Werdegang.
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„Sef versammelt jenes breite Spektrum des menschlichen Geistes, das es in der Kunst erlaubt, die Tradition mit dem Kühnen der Gegenwart zu konfrontieren und zu verbrüdern, um eine kosmopolitische Vision der venezolanischen Identität zu schaffen“. Mit diesen Worten beschrieb der legendäre venezolanische Maestro Alirio Díaz die vielseitige kreative Welt seines Landsmanns Sef Albertz (*1971).
Nach Studien der Musik und Elektrotechnik in seiner Heimat zog Albertz im Jahr 2000 nach Deutschland, wo er sein künstlerisches Aufbaustudium als Komponist (Musikakademie Kassel) und Gitarrist (Musikhochschule Münster) mit hervorragenden Ergebnissen abschloss: „Ein integraler Musiker mit einer immensen Kultur“, wie sein Kollege Leo Brouwer, der renommierte iberoamerikanische Komponist und Gitarrist, anerkennt.
Persönliche Begegnungen mit den Komponisten Leo Brouwer, Luis de Pablo, Mauricio Kagel, Hans Werner Henze, Krzysztof Penderecki u.a. haben Sef Albertz geprägt und ihn als Interpret und/oder Arrangeur ihrer Werke herausgefordert.
Mit mehr als hundert Werken umfasst Albertz‘ kompositorische Arbeit Solo-, Kammer-, elektroakustische und Orchestermusik. Einige relevante Werke:
- ‘The world through Emilia's dreams‘ for Piano & Orchestra │ Commissioned by Kammerphilharmonie der Universität Stuttgart │ Premiere: Bürgersaal Vaihingen, Stuttgart 2020
- ‘Ludovicus and the Allegories of the Sea’ for Piano │ Commissioned as part of the Germany-wide initiative ‘Beethoven bei uns’ │ Premiere: Weimar 2019
- ‘Con ecos de otras voces, desde lejos, desde muy lejos’ for Fl., Cl., Perc. & Piano │ Commissioned by Junta de Andalucía & ‘Manuel de Falla’ Chair (Spain) │ Premiere: XVI Spanish Music Festival of Cádiz (2018)
- ‘Piano Concerto’ │ Premiere: MDR Festival of Lights 2016, Leipzig
- ‘Southern Lights’ for Piano, BigBand & Orchestra │ Commissioned by Central German Broadcasting │ Premiere: MDR Festival of Lights 2016, Leipzig
- ‘Ciaccona’ (after Bach), for Piano & String Orchestra │ Premiere: Leipzig BachFest 2016
- ‘Danza, Escena & Joropo’, for Solo Piano │ Premiere: Steinway Klavierhaus 2015
- ‘La noche juega, sin palabras, en la mirada’ for Violin, Cello, Piano & Percussion │ Premiere: German National Library 2013
- ‘Azul-Luz en la estación’, Fantasia for Guitar & Orchestra (new version) │ Commissioned by Instituto Cervantes (Spain) │ Premiere: Opening concert of the Festival ‘Con Guitarra!’ 2011, Leipzig
- ‘Songs without words’ (after Mendelssohn), for Guitar & String Orchestra │ Commissioned by GfzM e.V. & UNESCO │ Premiere: Gewandhaus zu Leipzig (Mendelssohn-Jahr, Sept. 2009)
Die Musik von Sef Albertz wurde in zahlreichen Ländern Lateinamerikas und Europas aufgeführt: Brazil, Chile, Cuba, England, Germany, Holland, Luxembourg, Portugal, Spain, Sweden, Venezuela, etc.
Albertz war Ideengeber und künstlerischer Leiter des Festivals Con Guitarra...! („Ein feines Festival...ein Juwel“, Leipziger Volkszeitung). Er ist außerdem literarisch tätig. Gedichtbände und Essays sind Früchte dieser Arbeit.
Die kompositorischen Projekte von Sef Albertz wurden von nationalen und internationalen Institutionen in Auftrag gegeben und gefördert, darunter:
- Mitteldeutsche Rundfunk
- Gesellschaft für zeitgenössische Musikvermittlung GfzM e.V. (Germany)
- Instituto Cervantes (Spain)
- Junta de Andalucía (Spain)
- ‚Manuel de Falla‘ Chair (Spain)
- LARA Foundation for Culture, FUNDALARA (Venezuela)
- Leipzig Kulturamt
- MDR Leipzig Radio Symphony Orchestra
- UNESCO, etc.
Aktuelle kompositorische Arbeit umfasst zwei umfangreiche Zyklen multimedialer Werke, die durch Stipendien von 3 renommierten Institutionen des deutschen Kulturlebens unterstützt werden:
- Musikfonds e.V.
- Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
- Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA)
Das Schaffen von Albertz ist auf mehreren CD-Einspielungen dokumentiert:
- Con Guitarra! (Mit Gitarre!, 2011)
- Infancia (Kindheit, 2012)
- Hommage (Tribute, 2013)
- Seasons (2015)
- Platero & Ich (2016)
Zu den aktuellen Aufnahmeprojekten gehören die weltweite Erstveröffentlichung von zwei neuen Alben mit seinem Klavierwerk: Resplendences around Bach (“Eine geschickte dramaturgische Verbindung in eine faszinierende musikalische Welt, eine genussvolle Kombination aus fortschrittlichen und traditionellen Elementen, aus südländischem Temperament und Tiefgründigkeit” - MDR Presse) und In the Secret of the World (“Eine so super spannende Aufnahme. So vieles klang so vertraut. Ein schönes Auf und Ab verschiedener Einflüsse. Irgendwie sehr modernes aber doch sehr vertraut klingendes Album voller musikalischer Endeckungen” - Feuilletöne). All diese Projekte realisiert Sef Albertz zusammen mit seiner langjährigen künstlerischen Partnerin, der deutschen Pianistin Anna-Maria Maak, mit der er ein Künstlerduo bildet, welche die Tradition der kreativen Zusammenarbeit á la ’Clara und Robert Schumann’ oder ’Yvonne Loriod und Olivier Messiaen’ auf ihre Weise fortsetzt. Laut dem estnisch-amerikanischen Dirigenten Kristjan Järvi: „Ein großer Komponist...ein fantastischer Interpret...ein kraftvolle Arbeit!“.
Mehr Informationen unter: www.sefalbertz.com