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Universal Edition - Julian Yu – Philopentatonia

Julian Yu

Julian Yu
Philopentatonia

Opus: op. 32
Entstehungsjahr: 1994
Instrumentierung: für Kammerorchester
Komponist: Julian Yu
Besetzung: 2 1 1 0 - 1 1 1 0 - Schl, Hf, Klav(Cel), Str(1 1 1 1 1)
Besetzung Details:
kleine Flöte
Flöte (+Picc)
Oboe
Klarinette in B
Horn in F
Trompete in C
Posaune
Schlagzeug
Harfe
Klavier (+Cel)
Violine I(1)
Violine II(1)
Viola(1)
Violoncello(1)
Kontrabass(1)
Auftraggeber: EIC/IRCAM
Dauer: 12′
 
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  • Yu Julian

  • Philopentatonia





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Hörbeispiel

Philopentatonia, op. 32

Uraufführung

Ort: Queen Elizabeth Hall London / Großbritannien
Datum: 22.10.1995
Orchester: London Sinfonietta
Dirigent: Tan Dun
Bemerkungen: French Premiere: 28 March 1996, IRCAM, Paris Ensemble InterContemporain, David Robertson (conductor)

Werkeinführung

Seine erste Inspiration bei der Planung eines neuen Werkes bezieht Yu entweder aus der Improvisation über eigene Werke oder aus einer Idee, wie er Werke anderer Komponisten ausschmücken könnte. Stücke, die auf Eigenimprovisation basieren, sind Impromptu, Die Zauberbambusflöte, und Hsiang-Wen (Filigranwolken), deutliche Beispiele seiner Ornamentik sind die zahlreichen auf Werken von Bach fußenden Kompositionen, wie Great Ornamented Fuga Canonica und Reclaimed Prefu. Philopentatonia enthält beide Elemente, stützt sich aber vornehmlich auf den ersten Arbeitsprozeß.

Der Hauptteil von Philopentatonia besteht aus ein- oder zweistimmiger Ornamentierung einer sehr einfachen pentatonischen Reihe (daher der Titel). Der Komponist schrieb eine große Anzahl tonaler Musik, während er in China lebte, doch nach seinem Studium im Ausland und seiner Auswanderung nach Australien wandte er sich immer mehr der westlichen zeitgenössischen Musik zu und erforschte die Möglichkeiten, seine musikalische Tradition in neue Kompositionsweisen einbringen zu können. Die meisten seiner in den letzten zehn Jahren entstandenen Werke zeigen recht wenig asiatischen Einfluß. Jetzt, aus weiterem Abstand, entdeckt er die Schönheiten der Pentatonik wieder. "In diesem Stück wollte ich den Ausdruckswert der Pentatonik in der zeitgenössischen Musiksprache aus einem anderen Blickwinkel untersuchen, die Eigenart der Pentatonik in neuem Licht zeigen. Nicht das Rohmaterial zählt, sondern was man damit anstellt", sagt Yu

Man kann nie ganz sicher sein, wie ein Werk von solchen Ausmaßen klingen wird, bis es aufgeführt wird. Yu meint, daß das Ohr oft hinter dem Auge und der schöpferischen Idee zurückbleibt, aber wenn ein Komponist wagemutig ist und sich nicht durch bekannte Klänge und Stile einengen läßt, kann seine Komposition neue und schöne Klangwelten erschließen.

M. Gray

(deutsche Übersetzung: Elisabeth Knessl)

Dirigierpartitur - Philopentatonia

Philopentatonia
  • für Kammerorchester
  • Ausgabeart: Dirigierpartitur

Studienpartitur - Philopentatonia

Philopentatonia
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Studienpartitur - Philopentatonia

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