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Luciano Berio: Canticum novissimi testamenti

  • Ballata (1989-1991)
  • für 4 Klarinetten, Saxophonquartett und 8 Singstimmen
  • Kl(Es), 2 Kl(B), Bkl(B), Ssax, Asax, Tsax, Barsax
  • Dauer: 23’
  • Instrumentierungsdetails:
    Kl(Es), 2 Kl(B), Bkl(B), Ssax(B), Asax(Es), Tsax(B), Barsax(Es)
  • Chor: 2S, 2A, 2T, 2B
  • Komponist: Luciano Berio
  • Textdichter: Edoardo Sanguineti
  • Original-Sprache: Italienisch
  • Übersetzer: Birgid Schlichting
  • Widmung: a Massimo Mila in memoriam

Werkeinführung

In diesem Werk ließ sich Berio, wie in einer ganzen Reihe anderer Kompositionen (z. B. Passaggio, a-ronne, Calmo) von der Dichtung Edoardo Sanguinetis (1930 - 2010) inspirieren. Er war fasziniert von diesem Gedicht, das er als „Echokammer der Erinnerung“ auffasste, „wo Alltägliches und Universelles, Banales und Spekulatives, Persönliches und Poetisches in einer strengen und manchmal unerbittlichen Konstruktion ineinander verschmelzen.“ Das Ergebnis ist ein einzigartiges Stück Musik, eine merkwürdige, höchst originelle Welt, geprägt von Berios Fantasie, bereichert durch Anklänge an alte italienische musikalische und literarische Gattungen sowie Monteverdi.

Hörbeispiele

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Uraufführung

Ort:
Paris (FR)
Datum:
18.12.1989
Orchester:
Ensemble Intercontemporain
Dirigent:
Pierre Boulez
Hauptsolisten:
Raschèr Saxophone Quartet

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