Arvo Pärt: Tabula rasa
Arvo Pärt
Tabula rasa
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Arvo Pärt: Tabula rasa für Violine, Viola, Streichorchester und präpariertes Klavier

Doppelkonzert
  • Komponist: Pärt Arvo
  • für Violine, Viola, Streichorchester und präpariertes Klavier
  • Ausgabeart: Studienpartitur
  • UE31938
  • ISBN: 978-3-7024-0803-9
  • ISMN: 979-0-008-06486-9
  • 23,2 x 30,5 cm
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Tabula rasa, 1977 komponiert, ist Arvo Pärts umfangreichstes Instrumentalwerk.

 
 

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Beschreibung Studienpartitur

Tabula rasa (1977) ist Pärts umfangreichstes Instrumentalwerk. Der erste Satz, Con moto (bewegt), ist vom Concerto grosso des Barockzeitalters inspiriert - einer kleinen Instrumentengruppe, gegen den Rest des Orchesters - und bringt statische Rhythmen und eine homophone Struktur, die an Vivaldi erinnern. Das präparierte Klavier - bei welchem verschiedene Gegenstände in das Instrument gelegt werden, um allerlei überraschende Klänge zu erzeugen; in diesem Stück werden Schrauben zwischen die Saiten gesteckt - bezieht sich deutlich auf Glocken. Der erste Satz entwickelt sich in einer Gegenüberstellung zweier verschiedener Episoden: eines rhythmisch aktiven und eines ruhigen Abschnittes, bei dem nur eine Violine und das Klavier beteiligt sind. Die Bewegung des aktiven Abschnittes wird allmählich hinsichtlich des Umfanges und der rhythmischen Aktivität gesteigert und erreicht ihren Höhepunkt in einem stark arpeggierten, fast gewaltsamen Abschnitt. Im zweiten Satz, Senza moto (bewegungslos), hat das präparierte Klavier eine noch wichtigere Funktion. Es bringt den einzigen rhythmischen und koloristischen Kontrast zu den ausgedehnten Kanonabschnitten, in denen die Celli eine diatonische Skala nach oben und unten erweitern (ähnlich der im Cantus verwendeten Technik), im Kanon von den ersten Violinen gefolgt. Per F. Broman 1997 (CD 834)
Zur Präparierung des Klaviers: Es sind Metallschrauben mit 5 oder 6 mm Durchmesser zu verwenden. Die Schrauben sind jeweils hinter den Dämpfern zu platzieren. Die Teilung der Saiten im Oktavverhältnis durch die Schrauben ist nicht erforderlich. Zur Präparierung sind die Saiten mit einem Filzkeil vorsichtig auseinander zu spreizen, bevor die Schrauben eingeklemmt, bzw. entfernt werden, um eine Beschädigung der Saiten zu vermeiden. Durch die Präparierung schwingt eine der drei Saiten stets frei und gibt damit die Tonhöhe an. Die zwei durch die Schraube präparierten Saiten erzeugen den verfremdeten Klangfarbeneffekt. Es muss ein möglichst großer Flügel (und kein Pianino) verwendet werden. Zur Erreichung der gewünschten Klangfarbe ist es unbedingt erforderlich, das Klavier zu präparieren und zu verstärken.

Inhaltsverzeichnis - Tabula rasa für Violine, Viola, Streichorchester und präpariertes Klavier

  • Ludus
  • Silentium
 
Hörbeispiel
  • Tabula rasa | für Violine, Viola, Streichorchester und präpariertes Klavier
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