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Ian Wilson: Limena

  • Konzert (1998)
  • für Klavier und Streicher
  • Dauer: 17’
  • Solisten:
    Klavier
  • Instrumentierungsdetails:
    Str(5 5 4 3 1 od. 1 1 1 1 1)
  • Komponist: Ian Wilson
  • Widmung: for Hugh Tinney
  • Commission: Commissioned by the Irish Chamber Orchestra

Werkeinführung

Dieses Stück hat insofern etwas mit meinem früheren Kammermusikstück Leaves and Navels gemein, als dass zu Beginn die Gedanken schweifen, sich bestimmte Ideen herauskristallisieren, um alsbald wieder von anderen abgelöst zu werden, was mit einem Gedankenfluss à la Joyce vergleichbar ist. Im Verlauf des Stückes werden die Hauptideen wieder aufgegriffen. Einige werden anschließend weiterentwickelt, andere nicht. Das erste Drittel ist hauptsächlich in der oberen Hälfte des Klaviers angesiedelt, während der mittlere Teil tiefer liegt und in Ton und Timbre an Intensität gewinnt, wobei die gesangsähnliche Melodie denselben Zweck erfüllt wie ein Dies Irae. Der letzte Teil ist nachdenklicher, das bereits Gewesene wird reflektiert.

Das Streichorchester unterstützt fortwährend das Piano, und ich lasse sie das ganze Stück über mit Metalldämpfern spielen, um einerseits die Atmosphäre so intim wie möglich zu gestalten und andererseits den dadurch erzeugten ungewöhnlichen Klang auszunutzen.

Das Werk wurde im Auftrag des Irish Chamber Orchestra für Hugh Tinney und dieses Ensemble komponiert.

Ian Wilson

Hörbeispiele

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Uraufführung

Ort:
University Hall, Limerick (IE)
Datum:
04.03.1999
Orchester:
Irish Chamber Orchestra
Hauptsolisten:
Hugh Tinney, pno

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