COVID-19 Update

Trotz der durch das Corona-Virus verursachten Probleme stehen Ihnen unser Webshop und die Kontaktformulare unserer Website voll zur Verfügung. Sie können Ihre Anfragen auch gerne an customer-relations@universaledition.com richten. Wir bitten Sie um Verständnis, wenn die Beantwortung Ihrer Anfragen wegen der bestehenden Beschränkungen länger dauern sollte. Ihr Team der Universal Edition

Walter Braunfels: Galathea

  • Ein griechisches Märchen in 1 Akt (1924-1929)
  • 2 2 3 2 - 4 2 2 0 - Pk, Schl(3), Hf, Cel, Str - Bühne: Fl, Ob (2), Eh, Hr (4)
  • Dauer: 50’
  • Instrumentierungsdetails:
    1. Flöte
    2. Flöte (+Picc)
    Oboe
    Englischhorn
    1. Klarinette in A, B
    2. Klarinette in A, B
    Bassklarinette in A, B
    1. Fagott
    2. Fagott (+Kfg)
    1. Horn in F, E, Es
    2. Horn in F, E, Es
    3. Horn in F, E, Es
    4. Horn in F, E, Es
    1. Trompete in C
    2. Trompete in C
    1. Posaune
    2. Posaune
    Schlagzeug(3)
    Pauken
    Harfe
    Celesta
    Violine I
    Violine II
    Viola
    Violoncello
    Kontrabass
    Bühnenmusik: Flöte
    1. Oboe
    2. Oboe
    Englischhorn
    1. Horn in E, F
    2. Horn in E, F
    3. Horn in E, F
    4. Horn in E, F
  • Chor: SATB
  • Rollen: Galathea, Koloratursopran 3 Nymphen: hoher Sopran, Sopran, Mezzosopran Der Cyklop, Bass Acis, Tenor 2 Waldfaune: Bariton, Bass 3 Fäunchen: Buffo-Tenor, -Bariton, -Bass
  • Komponist: Walter Braunfels
  • Dichter d. Textvorlage: Sylvia Baltus
  • Textquelle: das gleichnamige Marionettenspiel
  • Textbearbeiter: Walter Braunfels

Werkeinführung

Angeregt durch das gleichnamige Fresko von Raphael in der Villa Farnesina in Rom entstand Braunfels’ 75 Minuten dauernder Einakter Galathea Ende der 1920er-Jahre nach einem Marionetten-Spiel von Silvia Baltus.

Grundlage dieser ganz auf einer Verbindung von Tanz und Gesang gestellten Oper ist die freie Bearbeitung der ovidischen Sage vom erdverhafteten Zyklopen Polyphem, der in Liebe zur himmlischen Nymphe Galathea entbrannt ist. Diese ihrerseits liebt den schönen Schäfer Acis und kann bei Braunfels – anders als bei Ovid – mit diesem entfliehen.

Anlässlich der sehr erfolgreichen Kölner Uraufführung am 26.01.1930 schrieb Martin Friedmann: „Diese bald idyllisch-pastorale, bald bukolische Stimmungsfolie ist mit treffsicherer Meisterhandschrift hingestellt und mit bewunderungswürdiger Feinheit erfühlt.“ Alfred Einstein bemerkte im Berliner Tageblatt zur Berliner Aufführung: „Die Fabel ist nur Anlass zur Musik: antikischer Sommernachtstraum, Rausch, Trieb, Liebe in allen Formen und Gestalten.“

Uraufführung

Ort:
Opernhaus, Köln (DE)
Datum:
31.12.1929
Dirigent:
Eugen Szenkar

Zuletzt angesehene Werke

Keine zuvor angesehenen Werke