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Wolfgang Rihm: Monodram

  • für Violoncello und Orchester
  • 3 3 3 3 - 4 3 3 1 - Pk, Schl(2), Hf, Klav, Str(6 6 6 6 6)
  • Dauer: 17’
  • Solisten:
    Violoncello
  • Instrumentierungsdetails:
    1. Flöte
    2. Flöte
    3. Flöte (+Picc)
    1. Oboe
    2. Oboe
    Englischhorn
    kleine Klarinette in Es
    Klarinette in B
    Bassklarinette in B
    1. Fagott
    2. Fagott
    Kontrafagott
    1. Horn in F
    2. Horn in F
    3. Horn in F
    4. Horn in F
    kleine Trompete in C
    1. Trompete in C
    2. Trompete in C
    1. Posaune
    2. Posaune
    3. Posaune
    Basstuba
    Pauken
    Schlagzeug(2)
    Harfe
    Klavier
    Violine I(6)
    Violine II(6)
    Viola(6)
    Violoncello(6)
    Kontrabass(6)
  • Komponist: Wolfgang Rihm
  • Widmung: Siegfried Palm gewidmet

Werkeinführung

Man könnte sagen, es ist ein Solokonzert, aber es durchdringen sich die Typen, die Formen. Es ist ein Stück, in dem der Solist eben nicht nur streitet mit dem Kollektiv, sondern es auch besingt. Er singt aus der Mitte, aus der Tiefe (de profundis) heraus und bleibt am Schluß als Einzelstimme übrig, hat auch seine Reibeberührungen mit dem Klangkollektiv. Aber es ist eigentlich kein  Konzert, wo die Virtuosität abfackelt, sondern ist ein Gesangsstück. Das Cello, der Cellist als Sänger und um ihn herum der Klangkörper, der an dieser Gesanglichkeit brockig teilhat. 

Monodram, als Drama eines einzelnen - Einzeldrama, Vereinzelungsdrama - ist ja auch der Untertitel von Schönbergs "Erwartung". Eine Einzelperson steht in der Mitte des Geschehens. Hier: der Einzelklang, der gezogene Celloton und was mit diesem Klang geschieht; das kann eben doch unter dem Aspekt von "Konzert" verstanden werden, muß aber nicht. Eine Gesangsszene für Violoncello und Orchester. Ich habe das Stück für Siegfried Palm komponiert.

Wolfgang Rihm

Hörbeispiele

Uraufführung

Ort:
Graz (AT)
Datum:
09.10.1983
Orchester:
RSO Saarbrücken
Dirigent:
Hans Zender
Hauptsolisten:
Siegfried Palm, Vc

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