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Universal Edition - Walter Braunfels

Walter Braunfels
 

Walter Braunfels
19.12.1882—19.03.1954

Der Komponist

Walter Braunfels wird am 19. 12. 1882 in Frankfurt am Main als das jüngstes Kind des Juristen und Literaten Ludwig (Lazarus) Braunfels (1810–1883) und dessen um 32 Jahre jüngeren, zweiten Frau Helene, geb. Spohr, geboren.

Nach dem Abitur und der Ausbildung am Hoch’schen Konservatorium, in das er bereits 1895 aufgenommen wird, beginnt er 1901 in München und Kiel ein Studium der Nationalökonomie, entscheidet sich dann aber für die Musik.

Für ein Jahr zieht er 1902 nach Wien, um seine pianistischen Fertigkeiten bei Theodor Leschetitsky zu vervollständigen und lernt Theorie bei Karl Nawratil. Ab 1903 in München, wo er Kompositionsunterricht bei Ludwig Thuille erhält, trifft er ...

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Zur Musik

Als ein „lyrisch-phantastisches Spiel“ bezeichnete Walter Braunfels seine Oper Die Vögel nach Aristophanes, deren Münchner Uraufführung 1920 zum Triumph wurde. Für Bruno Walter war es „eine der interessantesten Novitäten“ seiner dortigen Amtsperiode, und der Kritiker Alfred Einstein, der die Oper mit Wagners Meistersingern und Pfitzners Palestrina verglich, sah sie als „ein Werk der Sehnsucht nach dem reinen Reich der Phantasie, der Kunst, der Poesie, und zugleich eine Erfüllung dieser Sehnsucht, ein Sprung ins vollkommen Zeitlose und Tendenzlose“.

Braunfels begann seine Oper 1913. Er vollendete sie nach den schockierenden Erfahrungen des 1. Weltkriegs, die sein ...

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