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Franz Schreker: Der Schmied von Gent

  • Große Zauberoper in 3 Akten (1929-1932)
  • Erstfassung und Fassung letzter Hand
  • 3 3 3 3 - 4 4 3 1 - Pk, Schl(7), Hf(2), Cel, Harm, Klav, Asax(Es), Str
  • Dauer: 135’
  • Instrumentierungsdetails:
    1. Flöte
    2. Flöte (+Picc)
    3. Flöte (+Picc)
    1. Oboe
    2. Oboe
    3. Oboe (+Eh)
    1. Klarinette in B (+Kl(A)
    Kl(Es))
    2. Klarinette in B (+Kl(A)
    Kl(Es))
    Bassklarinette in B
    Altsaxophon in Es (+Tsax(B))
    1. Fagott
    2. Fagott
    3. Fagott (+Kfg)
    1. Horn in F
    2. Horn in F
    3. Horn in F
    4. Horn in F
    1. Trompete in C
    2. Trompete in C
    3. Trompete in C
    1. Posaune
    2. Posaune
    3. Posaune
    Basstuba (+Kbtb)
    Pauken
    Schlagzeug(7)
    1. Harfe
    2. Harfe
    Celesta
    Klavier
    Violine I
    Violine II
    Viola
    Violoncello
    Kontrabass
    Bühnenmusik: 3 Naturtrompeten
    Harmonium (od. Orgel)
  • Chor: SATB / Kinderchor
  • Rollen: Smee, Bassbariton / Seine Frau, Alt / Flipke, Tenor / Slimbroek, Tenor / 1. Adeliger, Tenor / 2. Adeliger, Bariton / 3 Adeliger, Bass / Ein Bürger, Bass / Ein Knappe, Tenor / Luzifer / Astarte, Sopran / Herzog Alba, Bass / Der Henker Jakob Hessels, Tenor / Ein Bürgersmann (Josef), Bariton / Seine Frau (Maria), Sopran / Der heilige Petrus, Bass / Gesellen Smees / Volk / Schifferjungen / Kinder / Luzifers Hofstaat / Diener des Teufels / Engel / die himmlischen Heerscharen
  • Komponist: Franz Schreker
  • Librettist: Franz Schreker
  • Dichter d. Textvorlage: Charles Théodore Henri de Coster
  • Widmung: Meiner geliebten Frau

Werkeinführung

Mit seiner letzten Oper, Der Schmied von Gent, unternahm Franz Schreker den Versuch einer Volksoper, was aber mit den hochentwickelten Mitteln der deutschen, nachexpressionistischen Musik nicht leicht zu verwirklichen war. Schreker ist den Weg der Vereinfachung, den er schon im Singenden Teufel beschritten hatte, in Richtung auf sein neues Ziel konsequent weiter gegangen. Seine letzte Oper enthält Lied- und Tanzformen; in Schmiedeliedern, Spott- und Kinderliedern ist volkstümlicher Klang; frommer Legendenton mischt sich mit barock-üppiger Klangpracht. Der Stoff ist einem flämischen Märchen entnommen: die Geschichte vom pfiffigen Schmied, der einen Pakt mit dem Teufel schließt, aber durch die Hilfe des heiligen Josef von der Höllenstrafe bewahrt wird und nach mancherlei Abenteuern am Ende in den Himmel kommt. Ein heiteres Zauberspiel, das von Lebenden und Toten, von Genter Bürgern, Höllengeistern und himmlischen Heerscharen bestimmt wird und von der Erde geradewegs in das offene, strahlende Paradies führt.

Hörbeispiele

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Uraufführung

Ort:
Berlin (DE)
Datum:
29.10.1932
Dirigent:
Paul Breisach

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