Friedrich Cerha: Baal-Gesänge

  • für Bariton und Orchester
  • 2 3 2 3 - 4 3 4 1 - Pk, Schl(6), Hf, Akk, E-Org, Sax(2), Git, Str
  • Dauer: 52’
  • Solisten:
    Bariton
  • Instrumentierungsdetails:
    1. Flöte (+Picc)
    2. Flöte (+Picc)
    1. Oboe
    2. Oboe
    Englischhorn
    1. Klarinette in A
    2. Klarinette in A (+Kl(Es))
    3. Klarinette in A (+Bkl(B))
    Sopransaxophon in B (+Asax(Es))
    Altsaxophon in Es (+Tsax(B))
    1. Fagott
    2. Fagott
    3. Fagott (+Kfg)
    1. Horn in F
    2. Horn in F
    3. Horn in F
    4. Horn in F
    1. Trompete in C (+FlgHr)
    2. Trompete in C
    3. Trompete in C
    1. Posaune (+Thr(B))
    2. Posaune
    3. Posaune
    4. Posaune
    Tuba
    Pauken
    1. Schlagzeug (2 Spieler): Vibraphon, kleine Trommel, 2 Congas, tiefer Tempelblock, kleine Herdenglocke (Metallblock), Glaspapier (auch Pauken)
    2. Schlagzeug (1 Spieler): 2 Bongos, 4 Tomtoms (4. Tomtom: Standtomtom, die übrigen etwa in Terzen aufwärts zu den Bongos überleitend, insgesamt nicht zu tief und dunkel), Hihat, 1 Paar Marschbecken, 2 kleinere Kuhglocken (Terzabstand), Glockenspiel, Maracas (auch Pauken)
    3. Schlagzeug (1 Spieler): großes Tam-Tam (zusammen mit 4), großes chinesisches Becken, hängend, 3 türkische Becken, hängend (klein, mittel, groß), Sizzlebecken, 2 Buckelgongs, große Trommel (etwas heller als 4), Bassdrum mit Fußmaschine, Timbales, Rute (auf den Corpus der großen Trommel schlagen), Claves, Tomtom (tief)
    4. Schlagzeug (2 Spieler): große Trommel (dunkler als 3), 2 Tam-Tams (1 mittel, 2 groß, zusammen mit 3), Röhrenglocken, Holzblock, Maracas
    Harfe
    Gitarre
    Akkordeon
    Elektro-Orgel
    Violine I
    Violine II
    Viola
    Violoncello
    Kontrabass
  • Komponist: Friedrich Cerha
  • Textdichter: Bertolt Brecht
  • Widmung: Für Theo Adam, den ersten Baal, in Bewunderung und Dankbarkeit.

Hörbeispiele

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Uraufführung

Ort:
NDR, Hamburg (DE)
Datum:
22.01.1982
Orchester:
NDR SO
Dirigent:
Friedrich Cerha
Hauptsolisten:
Theo Adam, Bar

Pressestimmen

Die Uraufführung seiner „Baal- Gesänge” (beileibe kein Digest der Brecht-Oper) war ein aufwühlendes sinfonisches Ereignis, das, mit den zusätzlichen Baal-Texten und den ungeheueren Zwischenspielen, einen der bedeutendsten Zyklen hören ließ, die seit Mahlers „Lied von der Erde” versucht wurden. Getreu dem Brecht-Motto, dass ein paar Schritte zurückgehen müsse, wer den großen Sprung machen will, ist Cerha nochmals der Sprung über den eigenen Schatten geglückt

Die Welt, 22.01.1982

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