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Alban Berg
Berg: Passacaglia, für Orchester
Bearbeitet von: Christian von Borries
UE31666
Ausgabeart: Dirigierpartitur
Format: 297 x 420 mm
Seiten: 24
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Beschreibung
1984 erschien in der UE ein Faksimileband mit frühen Symphonie-Fragmenten Alban Bergs. Sie waren vermutlich auf Anregung Arnold Schönbergs vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges entstanden.
Die Passacaglia, das längste und eindrücklichste Fragment der Sammlung, basiert auf einem Thema in g-Moll, das alle zwölf Töne der Tonleiter enthält, sowie elf Variationen. Rudolf Stephan, Herausgeber der Faksimileausgabe, schrieb dazu: "Die Kühnheit der Konzeption ist ebenso offenbar, wie die tiefe Problematik allen derartigen Komponierens aus einer einzigen Motivquelle."
Obwohl Berg über das Stadium eines Particells nicht hinaus kam, fällt zu allererst auf, dass in diesem frühen Stadium der Ausarbeitung bereits vielfältige Tempodifferenzierungen eingezeichnet sind, ein offenbar integraler Bestandteill seines Komponierens. Die Vorlage ist über weite Strecken mit Instrumentations- und Dynamikangaben versehen (der Einfluss des Vorbildes Gustav Mahler ist evident). Diese sind allerdings nicht immer eindeutig. Der vorletzen Variation fehlen sie völlig - ein Indiz dafür, dass Berg der Mut verließ? Die letzte Variation bricht nach zwei Takten ab. An einigen wenigen Stellen sind etwa Tonleitern nur graphisch angedeutet.
In all diesen Fällen habe ich mich bemüht, so behutsam wie möglich den Bergschen Tonfall zu treffen. Dafür nahm ich Orchestrierung und Charakter früher Bergscher Orchesterwerke, insbesondere die Passacaglien der Altenberglieder und des Wozzeck, als Maßstab. Eigene Dirigate dienten der Überprüfung insbesondere der Balance.
Die Passacaglia muss im Zusammenhang mit Anton Weberns Passacaglia op. 1 gesehen werden - als eine bedeutende Ergänzung dieses meisterhaften Gesellenstücks der Schönbergschule.
Christian von Borries
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Ausgabeart: Dirigierpartitur
Format: 297 x 420 mm
Seiten: 24