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Alban Berg: 3 Orchesterstücke op. 6

  • für Orchester
  • 4 4 5 4 - 6 4 4 1 - Pk(2), Schl(4), Hf(2), Cel, Str
  • Dauer: 19’
  • Instrumentierungsdetails:
    1. Flöte (+Picc.)
    2. Flöte (+Picc.)
    3. Flöte (+Picc.)
    4. Flöte (+Picc.)
    1. Oboe
    2. Oboe
    3. Oboe
    4. Oboe (+Eh.)
    1. Klarinette in A
    2. Klarinette in A
    3. Klarinette in A (+Klarinette in Es)
    4. Klarinette in A
    Bassklarinette in B
    1. Fagott
    2. Fagott
    3. Fagott
    Kontrafagott
    1. Horn in F
    2. Horn in F
    3. Horn in F
    4. Horn in F
    5. Horn in F
    6. Horn in F
    1. Trompete in F
    2. Trompete in F
    3. Trompete in F
    4. Trompete in F
    1. Posaune
    2. Posaune
    3.Posaune
    4.Posaune
    Kontrabasstuba
    Pauken (2)
    Schlagzeug (4)
    Celesta
    1. Harfe
    2. Harfe
    Violine I
    Violine II
    Viola
    Violoncello
    Kontrabass
  • Komponist: Alban Berg
  • Inhaltsverzeichnis:
    Praeludium
    Reigen
    Marsch
  • Widmung: Arnold Schönberg zum 40. Geburtstag

Werkeinführung

Die 3 Orchesterstücke op. 6 stellen einen Wendepunkt im Schaffen Alban Bergs dar. Nachdem er bisher besonders Lied-Kompositionen geschrieben hatte, schwebte ihm seit Beendigung seines Studiums „etwas Großes vor. Dieser Idee war eine Auseinandersetzung mit seinem Lehrer Arnold Schönberg vorausgegangen, der mit der künstlerischen Entwicklung seines Schülers in den Altenberg-Liedern und den Klarinettenstücken unzufrieden war und sich von ihm stattdessen „Charakterstücke wünschte. Berg dachte zunächst an eine Suite oder eine Symphonie, entschloss sich dann jedoch im Sommer 1914, ein reines Orchesterwerk zu schreiben. Auf dem Landgut seiner Schwiegereltern in Trahütten in der Steiermark begann er mit der Komposition und stellte die Partitur am 23. August 1914 fertig.

Alban Berg widmete das Werk „Meinem Lehrer und Freunde Arnold Schoenberg in unermeßlicher Dankbarkeit und Liebe, wie in der Partitur vermerkt ist. Als Geschenk zu dessen 40. Geburtstag schickte er es mit der Post nach Berlin und verfasste im beiliegenden Brief: „Ich habe mich ja wirklich bemüht, mein Bestes zu geben, allen Ihren Anregungen und Rathschlägen Folge zu leisten, wobei mir die unvergeßlichen, ja umwälzenden Erfahrungen der Amsterdamer Proben und das eingehende Studium Ihrer Orchesterstücke [op. 16] unendliche Dienste leisteten und meine Selbstkritik immer mehr schärften.

Die ersten zwei der drei Orchesterstücke wurden am 5. Juni 1923 anlässlich einer „Österreichischen Musikwoche in Berlin zum ersten Mal unter der Leitung von Anton Webern aufgeführt. Die Uraufführung des kompletten Oeuvres, das einen gewaltigen Orchesterapparat benötigt, erfolgte nach einer anschließenden Überarbeitung Bergs erst einige Jahre später am 14. April 1930 in Oldenburg unter dem Dirigat von Bergs Freund und Schüler Johannes Schüler. 

Hörbeispiele

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Uraufführung

Ort:
Oldenburg (DE)
Datum:
14.04.1930
Dirigent:
Johannes Schüler

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