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Anton Webern: 6 Lieder

  • Nach Gedichten von Georg Trakl (1917-1921)
  • für Stimme, Klarinette, Bassklarinette, Geige und Violoncello
  • Dauer: 8’
  • Solisten:
    Gesang
  • Instrumentierungsdetails:
    Klarinette in A (+Kl(Es))
    Bassklarinette in B
    Violine
    Violoncello
  • Komponist: Anton Webern
  • Textdichter: Georg Trakl
  • Inhaltsverzeichnis:
    : Die Sonne (1921)
    : Abendland I (1919)
    : Abendland II (1919)
    : Abendland III (1917)
    : Nachts (1919)
    : Gesang einer gefangenen Amsel (1919)

Werkeinführung

Webern vereinigte hier Trakl-Vertonungen aus den Jahren 1917 (Nr. 4), 1919 (Nr. 2, 3, 5 und 6) und 1921 (Nr. 1). Der Ton ist objektiver geworden. Die Singstimme, prima inter pares, ist in ein dichtes kontrapunktisches Geflecht selbständiger expressiver Instrumentalstimmen eingebettet (am deutlichsten in dem Lied Abendland 3); sie alle bewegen sich in weitgespannten, kantablen Bögen über große Intervallräume hinweg. Die großen Sprünge, vor allem des Vokalparts, bleiben von nun an ein besonderes Charakteristikum Weberns. Seine Liedkompositionen ab op. 14 gehören so sicherlich zu den schwierigsten der gesamten Literatur. Die Besetzung – Webern bevorzugt in den nächsten Jahren kleine Ensembles, vor allem Klarinetten – wechselt in den Trakl-Liedern von Stück zu Stück (nur im ersten und dritten ist sie gleich). Das gesamte Instrumentalquartett wird erst im letzten Lied, Gesang einer gefangenen Amsel, verwendet, eine Komposition von – bezeichnenderweise – eher aufgelockerter Satzweise, die auf strenge Stimmigkeit verzichtet.

Manfred Angerer

Hörbeispiele

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