Julian Yu: Hsiang-wen and Hsiang-Chi

  • für Orchester
  • 4 2 3 3 - 4 2 3 1- Schl(4) - Kl - Hf - Str
  • Dauer: 21’
  • Instrumentierungsdetails:
    4(1. und 2. auch Picc) 2 3 2 Kfg. - 4 2 3 1- Schl.(4) - Kl. - Hf. - Streicher
  • Komponist: Julian Yu

Werkeinführung

Hsiang-Wen gewann den Paul Lowin Preis für Orchesterkomposition im ersten Jahr seiner Verleihung.

Die Musik folgt keinem aussermusikalischem Programm. Ich wählte den Titel erst nach der Fertigstellung des Stückes. Trotzdem sollte der Titel den musikalischen Eindruck reflektieren: wen bedeutet "gefärbte und porös gemusterte Woken". "Porös" ist eine passende Metapher, die die delikate und detaillierte Textur des Stückes widerspiegelt.

Während der Komposition griff ich nicht auf originale chinesische Volksmusik zurück (obwohl das manchmal der kürzere Weg zum Erfolg scheint). Ich konzentrierte mich stattdessen auf die Struktur, Integrität und Bedeutung dieser Musik. Gleichzeitig hoffte ich schon, dass die vielen verschiedenen, musikalischen Einflüsse, die ich in den vergangenen Jahren selbstverständlich absorbiert habe, doch auf subtile Weise spürbar werden.

Julian Yu

(deutsche Übersetzung: Elke Hockings)

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