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Frank Martin: Der Sturm

  • Zauberlustspiel (1952/1955)
  • Erstfassung
  • 3 3 3 3 - 4 3 3 1 - Windmaschine, Flöte Bühnenmusik, 1. Horn Bühnenmusik, 2. Horn Bühnenmusik, Trompete in C, Jazz-Schlagzeug Bühnenmusik, Violine I Bühnenmusik, Violine II Bühnenmusik, Viola Bühnenmusik, Violoncello Bühnenmusik, Kontrabass Bühn
  • Dauer: 150’
  • Instrumentierungsdetails:
    1. Flöte
    2. Flöte (+ Picc.)
    3. kleine Flöte (+)
    1. Oboe
    2. Oboe
    Englischhorn
    1. Klarinette
    2. Klarinette (+ Kl.(Es))
    Bassklarinette
    Tenorsaxophon in B
    1. Fagott
    2. Fagott
    Kontrafagott
    1. Horn in F in D
    2. Horn in F in D
    3. Horn in F
    4. Horn in F
    1. Trompete in C
    2. Trompete in C
    3. Trompete in C
    1. Posaune
    2. Posaune
    3. Posaune
    Tuba
    1. Pauken
    2. Pauken
    Windmaschine
    Schlagzeug(4)
    Celesta
    Harfe
    Klavier
    Violine I
    Violine II
    Viola
    Violoncello
    Kontrabass
    Flöte Bühnenmusik (+ Picc.)
    1. Horn Bühnenmusik
    . 2. Horn Bühnenmusik
    . Trompete in C
    Jazz-Schlagzeug Bühnenmusik
    Cembalo
    Harfe
    . Violine I Bühnenmusik
    . Violine II Bühnenmusik
    Viola Bühnenmusik
    Violoncello Bühnenmusik
    Kontrabass Bühnenmusik (die vier Bläser können aus dem Orchester besetzt werden)
  • Chor: TB, gemischter Kammerchor hinter der Szene
  • Rollen: König Alonso, Baß Sebastian, Baß Prospero, Baßbariton Antonio, Tenor Ferdinand, Tenor Gonzalo, Baßbariton Adrian, Tenor Caliban, Baß Trinculo, Tenorbuffo Stephano, Bariton Bootsmann, hoher Bariton Miranda, Sopran Ariel, Tänzer oder Tänzerin mit rhythmischem Sprechen Ein Schiffspatron, gesprochen Iris, Ceres, Juno, Nymphen, Schnitter, Ballett-Gruppe Matrosen, Männerchor
  • Komponist: Frank Martin
  • Textdichter: William Shakespeare
  • Übersetzer: August Wilhelm von SchlegelPauline Martin

Werkeinführung

Anfang der 40er Jahre – er war schon über fünfzig – hatte Frank Martin langsam das Gefühl, er habe als Komponist nun endlich zu sich selbst gefunden. Es war der Durchbruch zu einem wirklich persönlichen Stil, einer Synthese aus seinem Hang zu einer ausdrucksstarken Musik und seinem Bedürfnis nach strengen, abstrakten Strukturen. Von da an reihte sich ein Meisterwerk an das andere, und er gelangte zu internationalem Ruhm.

Martin hatte von einer neuen Form geträumt, in der Wort und Musik eine innige Verbindung eingehen würden. The Tempest von Shakespeare schien ihm in besonderer Weise geeignet, dieses Experiment zu wagen. Das Werk war von Anfang an in deutscher Sprache konzipiert unter Zugrundelegung der berühmten Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel. Dem Hörer, der sich an die Oper von Martin herantastet, ergeht es wie den Schiffbrüchigen, die in das Reich Prosperos eindringen: er stößt auf ein komplexes und geheimnisvolles Werk, dessen Reize sich nur langsam erschließen.

Hörbeispiele

Die gesamte Ansichtspartitur (PDF-Vorschau)

Uraufführung

Ort:
Wiener Staatsoper, Wien (AT)
Datum:
17.06.1956
Dirigent:
Ernest Ansermet

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