Unsere Geschichte

Am Anfang stand der Wunsch einiger Wiener Musikverleger und Musikfreunde, im Bereich der Österreichisch-Ungarischen Monarchie von Notenimporten, vornehmlich aus Leipzig, unabhängig zu werden. Unterstützt von maßgeblichen Bankiers wurde daher 1901 in Wien die „Universal Edition Actiengesellschaft“ gegründet.

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In rascher Folge entstand ein umfassendes Repertoire an klassischen und romantischen Werken. Neben Unterrichts- und Spielliteratur ist das auch heute eine der Säulen der Universal Edition. Wissenschaftliche Ausgaben (Urtext-Ausgaben, Buchreihen, Gesamtausgaben) ergänzen dieses Programm.

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Durch den Ankauf von Anteilen verschiedener Verlage kamen in rascher Folge Werke von Anton Bruckner, Richard Strauss, Max Reger und Franz von Suppé in das junge Unternehmen.
Doch schon wenige Jahre nach der Gründung bestimmte die Neue Musik zunehmend die Verlagspolitik. So konnte systematisch ein beispielhafter Katalog mit Werken jeweils neuester Musik aufgebaut werden. Was in der Musikgeschichte später Rang und Namen hatte, wurde schon früh von der UE, unter welcher Abkürzung sie ja überall verstanden wird, unter Vertrag genommen.

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In der Zeit bis zur 1938 erfolgten Enteignung durch Arisierung waren das u.a. die Komponisten Gustav Mahler, Arnold Schönberg, Alban Berg, Anton Webern, Alexander Zemlinsky, Franz Schreker, Joseph Matthias Hauer, Alfredo Casella, Leos Janácek, Karol Szymanowski, Béla Bartók, Zoltán Kodály, Kurt Weill, Dimitri Schostakowitsch, Hanns Eisler, Ernst Krenek, Darius Milhaud, Bohuslav Martinu, Gian Francesco Malipiero, Franz Schmidt.

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Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und der Wiedererrichtung der alten UE repräsentieren in aller stilistischen Vielfalt u.a. Pierre Boulez, Karlheinz Stockhausen, Olivier Messiaen, György Ligeti, Luciano Berio, Mauricio Kagel, Roman Haubenstock-Ramati, György Kurtág, Gottfried von Einem, Frank Martin, Rolf Liebermann, Luigi Dallapiccola, Arvo Pärt, Alfred Schnittke, Wolfgang Rihm, Morton Feldman, Harrison Birtwistle, Cristóbal Halffter, Friedrich Cerha, Beat Furrer, Hans Zender. In den letzten Jahren ergänzten u.a. Georg Friedrich Haas, David Sawer, Ian Wilson, Mauricio Sotelo, Vykintas Baltakas, Johannes Maria Staud die Reihe der UE-Komponisten.

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Die Verlagsgeschichte der UE ist also in einem großen Teil identisch mit der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts, das Verlagsverzeichnis der UE umfasst derzeit rund 32.000 Nummern.

Die UE vertritt in Österreich die Verlage Schott Music, Universal Music Publishing Ricordi, Editions Durand-Salabert-Eschig, European American Music Corporation, Editio Musica Budapest, PWM Edition, Oxford University Press, Edizioni Suvini Zerboni und Rai Trade. Außer durch die eigenen Zweigniederlassungen wird die UE im Ausland weltweit in 25 wichtigen Musikzentren durch namhafte Verlage vertreten.

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